2158 Sprüche — Seite 4
Von einem, der spazieren geht, kann man niemals behaupten, er mache einen Umweg.
— Arthur Schopenhauer
Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.
— Antoine de Saint-Exupéry
Wir alle schreiten durch die Gasse, aber nur einige wenige blicken zu den Sternen auf.
— Oscar Wilde
Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.
— Seneca
Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.
— Buddha
Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen, Sonn und Mond begegnen sich, ehe sie sich trennen.
— Clemens Brentano
Im Herbst steht in den Gärten die Stille für die wir keine Zeit haben.
— Victor Auburtin
Wie der Fluss im Meer, so findet unsere Arbeit ihre Erfüllung in der Tiefe der Muße
— Rabindranath Tagore
Das Gesetz ist dazu da, Menschen zu retten, nicht um sie zu vernichten.
— John Steinbeck
Einen Lehrer gibt es, wenn wir ihn verstehen – es ist die Natur
— Heinrich von Kleist
Wohl denen, die ihren Kindern den Sinn dafür bewahren, dass kleine Dinge sie freuen.
— Jeremias Gotthelf
Wie lange leben wir auf Erden? Nicht für immer, nur eine kleine Spanne. Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern knicken. Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang. Unser …
Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.
— Joseph Addison
Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.
— Vincent van Gogh
Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süss ist.
Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
— Mark Twain
Zu den Steinen hat einer gesagt: 'Seid menschlich.' Die Steine haben gesagt: 'Wir sind noch nicht hart genug.'
Unter allem, was zu einem glücklichen Leben beiträgt, gibt es kein größeres Gut, keinen größeren Reichtum als die Freundschaft
— Epikur
Eine von Pfeilen verursachte Wunde vernarbt; ein von der Axt niedergehauener Wald schießt wieder empor; ein böses Wort, das die Zunge ausspricht, ist abscheulich; eine durch verletzende Worte gesc …
Wer von Herzen schenkt, erwartet keine Dankbarkeit.
— Rainer Haak
Das Glück liegt an jedem Tag des Jahres auf deinem Weg. Bück dich, heb es auf und halte deine Nase tief in seine Blütenblätter!
Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen
Es wäre verlorene Mühe, wollte man den Mond aus dem Wasser fischen.
Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.
— Otto von Bismarck
Welch ein Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welche ein Glück!
— Johann Wolfgang von Goethe
Am Morgen, denke daran wer die Sonne aufgehen lässt, am Mittag, denke daran wer dir durch den Tag hilft, und am Abend denke daran, dem zu danken der dich bis hierher begleitet hat.
Bist du einmal gar zu traurig, weil das Leben ach so schaurig, dann bedenk, dass deine Sorgen spätestens schon übermorgen halb so schlimm wie heute scheinen und kein Anlass mehr zu weinen.
Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen: Man denkt immer, das Eigentliche solle erst kommen, bis man plötzlich sieht, dass alles vorbei ist.
— Otto von Bismarck
Die Zeit vergeht, die Uhren ticken, bis wir dereinst den Kopf nur nicken. Doch dich vergessen, ach, o nein, unsere Freundschaft, die soll ewig sein.
Deine Liebe ist in meinem Herzen wie ein Schilfrohr in den Armen des Windes.
Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein, keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.
Beginne jeden Tag mit einem Dank für den vergangenen. Es gibt keinen Tag in Deinem Leben, an dem dir nicht etwas Dankenswertes begegnete.
Betrachte jeden Tag, als könnte er der letzte sein.
— Seneca
Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.
— Dietrich Bonhoeffer
Freundschaften zerbrechen nicht, Freundschaften welken.
Ich bin dankbar für die schärfste Kritik, solange sie nur sachlich bleibt
— Otto von Bismarck
Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.
— François de la Rochefoucauld
Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.
— Aristoteles
Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
— Mark Twain