2158 Sprüche — Seite 14
Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.
— Ernst von Feuchtersleben
Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.
— Carl Ludwig Schleich
Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.
— Niccolò Tommaseo
Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.
— Herbert George Wells
Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Wenn der Mensch für den Gewinn auf der Strecke bleibt, bleibt es der Gewinn später auch.
— Else Pannek
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Setzt dem stolzen Manne Gleichgültigkeit entgegen, und ihr nehmt seiner Macht den Stachel!
— Friedrich Maximilian von Klinger
Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.
— Carl Leberecht Immermann
Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal eingeladen ist - und nie wird eine Einladung wiederholt.
— Hans Carossa
Auf der Höhe des Lebens erblickt der Mensch sehr natürlich auch das Ende des Seins. Wer das Beste und Schönste genießt, fühlt eben in dem Augenblick, dass dieser nicht zum zweiten Mal wiederkehren kan …
— Bogumil Goltz
Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.
— Heinrich Laube
Schon manche Liebe ging zugrunde an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit noch keine.
— Otto Weiss
Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
— Julius Wilhelm Zincgref
Bös' Gerücht nimmt immer zu, gut' Gerücht kommt bald zur Ruh.
— Bernhard Freidank
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren
— Charlotte Bronté
St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)
Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.
— Martin Luther
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
— Aristoteles
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst, jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst.
— Friedrich Vischer
Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer.
— Heinrich Zille
Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen blasser Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben - Meisterstück!
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
O lieb, solang du lieben kannst. O lieb, solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst. Und sorge, dass dein Herze glüht und Liebe hegt und Liebe …
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Lachen kann nicht zurück bringen, was Ärger vertrieben hat.
Die Liebe ist Sehnsucht, und gestillte Sehnsucht vergeht.
— Hans Christian Andersen
Danke Gott, dass du geben kannst - und nicht davon abhängig bist, was andere dir geben.
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.
Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück
— August von Kotzebue
Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …
— Laotse
Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.