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Sprüche über Natur

770 Sprüche — Seite 30

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  2. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

  3. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

    Hippokrates von Kós

  4. Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.

    William Wordsworth

  5. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.

  6. Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.

    Friedrich von Schiller

  7. Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.

  8. Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …

  9. Wo Frösche sind, da sind auch Störche.

  10. Wer hat es den Läusen so bald gesagt?

  11. Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.

    Christopher Marlowe

  12. An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)

  13. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    Epikur

  14. Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)

  15. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    Paul Cezanne

  16. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  17. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  18. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    Seneca

  19. Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.

    Friedrich von Bodenstedt

  20. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur

    Friedrich von Schiller