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Sprüche über Natur

770 Sprüche — Seite 56

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. St. Niklas beschert die Kuh, aber nicht den Strick dazu.

  2. Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke.

  3. Wenn Lämmer einmal neben Wölfen grasen, scheint eine andere Sonne.

  4. Steht er doch da, als wenn er lammen wollte!

  5. Man braucht nicht Läuse in den Pelz zu setzen, sie kommen von selber hinein.

  6. Wenn die Laus einmal im Pelz sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.

  7. Sie vermachen sich wie die Läuse im Pelz.

  8. Die Laus, die erst in den Pelz kommt, ist schlimmer, als die darin gewachsen ist.

  9. Wer lausig ist, wird bald grindig.

  10. Die Laus weidet im Grinde sich fett und geht im alten Pelz auf Stelzen.

  11. Er kann einer Laus ein Paar Stelzen machen.

  12. Er prangt wie die Laus auf einem Samtkragen.

  13. Marsch in dein Winterquartier, sprach der Wachtmeister zu der Laus, als er sie vom Bart unter die Hemdkrause setzte.

  14. Viele wollen eine Laus schinden und wissen noch nicht, wie viel Füße sie hat.

  15. Er schindet die Laus des Balges wegen.

  16. Es geht ihm wie einer Laus zwischen zwei Balken.

  17. Man könnt' ihr auf dem Fleisch eine Laus knicken.

  18. Kleine Mäuse haben auch Ohren.

  19. Wer selbst mausen kann, der braucht keine Katzen.

  20. Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanz weg.