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Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 13

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.

    Epikur

  2. Sei nicht milde und nachsichtig, wo Strenge notwendig ist. Es wird Dir nicht als Güte, sondern als unverzeihliche Schwäche ausgelegt und Du begehst eine Sünde.

    Heinrich Martin

  3. Ist der Branntwein im Manne, ist der Verstand in der Kanne.

  4. Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.

    Anne Bradstreet

  5. Unwahrheit zerstört die Seele; Wahrheit stärkt sie.

    Mahatma Gandhi

  6. Zeit haben, heißt Willen haben. Die Willensschwachen haben nie Zeit.

    Otto von Leixner

  7. Sich das Rauchen abgewöhnen? Eine leichte Sache! Ich habe es schon hundertmal geschafft

    Mark Twain

  8. Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.

    Bertolt Brecht

  9. Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …

    Laotse

  10. Der Tod kann freundlich kommen, zu Menschen die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: "Es ist genug - das Leben war schön" …

  11. Man verachtet nur dort, wo man nicht stark genug ist, zu lachen.

    Martin Kessel

  12. Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es Nacht wird.

  13. Zwischen Siegern und Besiegten kann es keine erfolgreiche Koalition geben.

    Tacitus

  14. Du hättest recht, wenn die Dummheit eine Geistesschwäche wäre. Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen …

    Johann Nepomuk Nestroy

  15. Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

    Marcus Tullius Cicero

  16. Über das Ziel hinausschießen ist eben so schlimm, wie nicht ans Ziel kommen.

    Konfuzius

  17. Jedem Besiegten wird es schwer, den Grund seiner Niederlage an der einzig richtigen Stelle, nämlich in sich selbst zu suchen.

    Theodor Fontane

  18. Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand.

    François de la Rochefoucauld

  19. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    Seneca

  20. Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes

    Edmond Rostand