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Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 9

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Misserfolg

    Dalai Lama

  2. Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeiten.

    Denis Diderot

  3. Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.

    Emil Gött

  4. Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können

    Wilhelm Busch

  5. Suche nicht das Abenteuer, aber gehe ihm nicht aus dem Weg.

  6. Je weniger man zustande bringt, desto kürzer scheint das Leben.

    Wilhelm von Humboldt

  7. Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht zu können, solange ist es ihm unmöglich es zu tun.

    Baruch de Spinoza

  8. Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.

    Christian Morgenstern

  9. Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

    Romain Rolland

  10. Die meisten Menschen können nicht messen, weder auf dem Gebiet der Kunst, noch der Menschenkenntnis, und darum die mittleren von den höchsten Werten nicht unterscheiden.

    August Pauly

  11. Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffe landen und anstürmende scheitern.

    Jean Paul

  12. Die alten Leute geben gerne gute Verhaltensmaßregeln, um sich darüber zu trösten, dass sie nicht mehr imstande sind, schlechte Beispiele abzugeben.

    François de la Rochefoucauld

  13. Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.

    Else Pannek

  14. Die Statistik ist die erste der ungenauen Wissenschaften.

    Jules de Goncourt

  15. Es saufen tausend sich zu Tod, eh einer stirbt an Durstes Not.

    Bernhard Freidank

  16. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren

    Bertolt Brecht

  17. Seine kleinsten Vorzüge kann man nicht schnell genug entdecken, mit seinen Gebrechen hat man es nicht so eilig

    Jean de la Bruyère

  18. Nach den Jahren der Last kommt die Last der Jahre

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.

    Immanuel Kant

  20. Die Herren dieser Art blend't oft zu viel Licht, sie seh'n den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Christoph Martin Wieland