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Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 6

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.

    Jonathan Swift

  2. Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.

    Charles Caleb Colton

  3. Wohnst du neben einem Lahmen, so wirst du hinken lernen.

    Plutarch

  4. Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

    Walter Rathenau

  5. Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.

    William Hazlitt

  6. Was soll mir das Lob von Menschen, welche nicht tadeln können?

    Annette von Droste-Hülshoff

  7. Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.

    Wilhelm Busch

  8. Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile. Zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel Alkohol, den man sonst getrunken hätte.

    André Gide

  9. Ohne Frauen würde es weder Tag noch Nacht.

  10. Manche Laster lassen im Alter nach, andere werden ärger.

    Erasmus von Rotterdam

  11. Wer vor sich selber flieht, wird immer eingeholt.

    Ernst Wiechert

  12. Wo Ärzte und Apotheker fehlen, da sterben die Leute an Altersschwäche.

  13. Des Menschen Leben ist ein kurzes Blühen und ein langes Welken.

    Ludwig Uhland

  14. In dem Augenblick, in dem die Liebe ihr Alles gibt, macht sie zugleich bankrott.

    Christian Friedrich Hebbel

  15. wer nicht verlieren kann, verdient auch nicht zu gewinnen

    John F. Kennedy

  16. Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit

    Christian Friedrich Hebbel

  17. Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.

    Christoph Martin Wieland

  18. Sei deiner Welt soviel du kannst ein Engel. So wird sie dir trotz dem Gefühl der Mängel soviel sie kann dafür ein Himmel sein.

    Christoph A. Tiedge

  19. Mit Neid bedecken viele ihre Blöße

    Richard von Schaukal

  20. Die Bürokratie ist ein gigantischer Mechanismus, der von Zwergen bedient wird.

    Honoré de Balzac