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Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 18

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Und ein scharfsichtiger Fremder, der in ein Haus tritt, bemerkt oft gleich, was der Hausherr aus Nachsicht, Gewohnheit oder Gutmütigkeit übersieht oder ignoriert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Denk an deine eigenen Fehler im ersten Teil der Nacht, wenn du wach daliegst; denk an die Fehler eines anderen im zweiten Teil der Nacht, wenn du schläfst.

  3. Ein verliebter Mann hält jeden Pickel für ein Grübchen.

  4. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  5. Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.

    Francis Bacon

  6. Der Ausdruck "ein Wunder" entlockt mir immer ein inneres Lächeln über den Mangel an Logik; denn in jeder Minute sehen wir Wunder und nichts als solche.

    Otto von Bismarck

  7. Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage

    David Lloyd George

  8. Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

    Henry Ford

  9. Bist du alt, so gehorche deinen Kindern!

  10. Der Mann ist so beschaffen, dass er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.

    Honoré de Balzac

  11. Eine dumme Frau kann Dir mehr schaden als Dein klügster Feind.

  12. Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand.

    Plutarch

  14. Selbst nichts leisten können, ist nur ohnmächtig Und eigengeschlechtig: Aber es denen missgönnen, die was können, das ist niederträchtig.

    Felix Dahn

  15. Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.

    Ambrose Bierce

  16. Wenn wir unseren Leidenschaften widerstehen, danken wir es mehr ihrer Schwäche als unserer Stärke.

    François de la Rochefoucauld

  17. Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.

    Mark Twain

  18. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    Oscar Wilde

  19. Ein verlottertes Feld stürzt dich zeitweilig in Not, eine falsche Ehefrau ruiniert dich fürs Leben.

  20. Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.

    Thomas Paine