gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 37

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Das schwache Geschlecht in seiner Selbstachtung und in der Achtung des stärkeren Geschlechts heben, heisst den ersten Schritt von der Barbarei zur Zivilisation tun.

    George Canning

  2. Die Zeit und der Zufall können nichts für diejenigen tun, welche für sich selbst nichts tun wollen. Sogar die Vorsehung kann kaum ein Volk retten, das nicht gefasst ist, selbst seine Sicherheit zu erk …

    George Canning

  3. Von zwei Liebesleuten weiß immer einer nicht, was der andere denkt, das ist der Partner, der liebt.

    Alfred Capus

  4. Der sicherste Test zur Beurteilung, ob ein Land wirklich frei ist, ist die Summe der Freiheiten, die Minderheiten gewährt werden.

    John E. Edward, 1st Baron Acton of Aldenham Dalberg

  5. Alle Buckligen verachten jeden ohne Buckel; alle krummen Nasen rümpfen sich verächtlich, wenn sie einer geraden begegnen.

    Alphonse Daudet

  6. Der Hass ist der Zorn der Schwachen.

    Alphonse Daudet

  7. Frauen sind niemals stärker, als wenn sie sich mit ihrer Schwachheit bewaffnen.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  8. Furcht vor Gefahr ist zehntausendmal beängstigender als die Gefahr selbst.

    Daniel Defoe

  9. Die Künstler, welche Vollkommenheit in allen Einzelheiten anstreben, sind gerade die Leute, die sie in keinem Punkte erreichen.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  10. Die Kritik folgt den Schöpfungen des Geistes wie der Schatten unserem Körper. Sie hat wenig Nutzen, da die meisten Kritiker ganz unzulänglich sind.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  11. Bücher sind für viele Leute nur Möbel aus Papier

    George Prentice Denison

  12. Je idealer das Streben, je höher die sittlichen Anforderungen, die man an sich stellt, umso schmerzlicher das Bewusstsein der Schwäche.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  13. Das Alter kommt plötzlich und nicht nach und nach, wie man immer sagt.

    Emily Elizabeth Dickinson