gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 32

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken ohne Köder.

    Ninon de Lenclos

  2. Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung.

    Gerard de Nerval

  3. Wenn die Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten.

    Ludwig Börne

  4. Der Begriff Herz ist im Leben schlecht angesehen, indem man darunter das Weiche, Weibische, Sentimentale versteht und nicht das durch den Verstand richtig geleitete Gefühl.

    Ida Hahn - Hahn

  5. Und Verträge sind ohne das Schwert leere Worte und vermögen in keiner Weise dem Menschen Sicherheit zu geben.

    Thomas Hobbes

  6. Man schilt die Zeit schlecht, weil man nicht die erforderliche Stärke für die Aufgaben besitzt, die sie stellt.

    Richard Rothe

  7. Das verbale Glatteis auf dem gebohnerten Flur der Vorstandsetagen lässt vor allem jene in eine Rutschpartie schliddern, die ihre Konversation nicht der Ebene anzupassen wussten.

    Christa Schyboll

  8. Angst macht dumm, Angst verengt die Gehirnzellen. Angst blockiert und man bleibt immer ein Kind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  9. Angst ist das Leck in der Nervenbatterie. Angst zerfrisst unsere Kraft, unsere Energie und unseren Willen

    Nikolaus B. Enkelmann

  10. Die Welt, auf der wir leben, ist nicht vollkommen und der Mensch ist nicht vollkommen. Aus diesen beiden Minusfaktoren entsteht die Problematik des Menschen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  11. Probleme sind kein Zeichen von Schwäche oder Minderwertigkeit, sondern ein Zeichen, dass wir Mensch sind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  12. Seine Ziele nicht zu erreichen ist nicht so schlimm, als gar keine Ziele zu haben.

    Nikolaus B. Enkelmann

  13. Wir sind am unglücklichsten, wenn wir uns eingestehen müssen, dass wir unser Naturell nicht zu beherrschen vermögen.

    Heinrich Laube

  14. Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg höchstens einen amtlich bestellten Vormund.

    Herbert Henry Asquith

  15. Wer nicht die Kraft hat, sich selbst zu vollenden, kann auch anderen keine dauernde Hilfe bringen.

    Prentice Mulford

  16. Unglück fürchten, Hindernisse voraussehen, über möglichen Schwierigkeiten brüten, das ist ruinierend und der sicherste Weg zu äußerlicher oder innerlicher Armut.

    Prentice Mulford

  17. Wer eine gute Sache, die er den Menschen anbietet, selbst niedrig einschätzt, der sendet eine Kraft von sich, die auch andere seine gute Sache missachten lehrt.

    Prentice Mulford

  18. Nichts schädigt das Individuum mehr als Selbstverkleinerung.

    Prentice Mulford

  19. Wer sich selbst gering wertet, wird von anderen nicht so hoch eingeschätzt, wie es der Fall wäre, wenn er Selbstachtung zeigte

    Prentice Mulford

  20. Den Interessen unseres Volkes wird nicht gerecht, wer schon Amen sagt, wenn in Washington noch gebetet wird.

    Willy Brandt