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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 10

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.

    Antonius von Padua

  2. Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch!

  3. Mensch, denkst Du Gott zu schauen, dort oder hier auf Erden, so muss dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.

    Angelus Silesius

  4. In England gibt es drei Soßen und dreihundertsechzig Religionen, in Frankreich drei Religionen und dreihundertsechzig Soßen.

    Charles de Talleyrand

  5. Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.

    Baruch de Spinoza

  6. Ein einziger dankbarer Gedanke gen Himmel ist das vollkommenste Gebet!

    Gotthold Ephraim Lessing

  7. Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Herrn

    James Hudson Taylor

  8. Ich aber weiß, was wenige Menschen glauben, dass wahre Freundschaft zarter ist als Liebe.

    Platon

  9. Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.

    Antonius von Padua

  10. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

  11. Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

    Blaise Pascal

  12. Die Mönche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Schüsseln.

  13. Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.

    Angelus Silesius

  14. Wie einer betet, so wird er erhört.

  15. Das Leben besteht im wesentlichen aus Glauben und Geduld. Wer diese besitzt, kommt zu einem herrlichen Ziel.

    Rudolf von Tavel

  16. Die Hilfe Gottes ist unser weiter Raum, der uns frei und fröhlich macht.

    Martin Luther

  17. Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.

    Edmund Burke

  18. Die Hoffnung ist die Blüte des Wunsches, der Glaube die Frucht der Gewissheit.

    Honoré de Balzac

  19. Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten.

    Henry de Montherlant

  20. Das Gebet, das ein Mensch mit all seiner Macht leistet, hat eine große Kraft.

    Mechthild von Magdeburg