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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 23

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Gott, inbrünstig möcht ich beten, doch der Erde Bilder treten immer zwischen dich und mich.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  2. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint.

    Paul Verlaine

  3. Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

  4. Was wir um Christi willen aufgeben, ist unser Gewinn, was wir zurückbehalten, ist in Wirklichkeit Verlust.

    James Hudson Taylor

  5. Niemand kann frommer sein, als es ihm Gott hat zugemessen

  6. Unser himmlischer Vater nimmt uns nie etwas fort, um uns arm zu machen.

    James Hudson Taylor

  7. Religion ist die Poesie der unpoetischen Menschen.

    Franz Grillparzer

  8. Wo das Wissen aufhört, leuchtet auf der Glaube, und wo der Glaube aufhört, das Schauen.

    Theodor Toeche-Mittler

  9. Wir hören viel, aber wir hören erst eigentlich, wenn wir die wirren Stimmen haben sterben lassen, und nur noch eine spricht. Wir sehen viel, doch wir sehen erst eigentlich, wenn wir die wirren Lich …

    Eckhart von Hochheim

  10. Ganz sicher sein heißt sich laut irren.

    Ambrose Bierce

  11. Vielleicht wird der Himmel den Laien gehören, aber diese Welt gehört ganz bestimmt den Klerikern.

    George Moore

  12. Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede.

  13. Nur ja nicht die Gelegenheit versäumt, nur ja nicht zaghaft Gottes Werke beschaut! Sein mächtiger Arm kann und wird alle Wege ebnen, Hilfe spenden wunderbar.

    Adolph Kolping

  14. Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.

  15. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

  16. Der Herr wird seinen Engel mit dir senden, und Gnade zu Deiner Reise geben.

  17. Wer glaubt, ist entbunden. Wer nicht glaubt, ist gebunden.

    Ulrich Zwingli

  18. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  19. Herr, gib ihm die Erfüllung seiner Sehnsucht und vollende sein Leben in dir. Lass ihn dein Angesicht schauen.

  20. Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.

    Leonardo da Vinci