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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 34

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Möge Gott auf dem Weg, den Du vor Dir hast, vor Dir hergehen. Das ist mein Wunsch für Deine Lebensreise. Mögest Du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen.

  2. Frieden im Gemüte, das Leben sonnig erhellt: Wahre Herzensgüte überwindet die Welt

    Joseph Victor von Scheffel

  3. Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Die Unmöglichkeit, in der ich mich befinde, zu beweisen, dass es keinen Gott gebe, tut mir eben seine Existenz dar.

    Jean de la Bruyère

  5. Gott sortiert Gebete sicherlich nicht nach Konfessionen.

    Johann Gottfried Herder

  6. Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt, als was er mit seinem Verstande ausmessen kann, verkleinert die Idee von Gott.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  7. Gott wohnt, wo man ihn einlässt.

    Martin Buber

  8. Du glaubst noch an das Gute? Inzwischen weiß jedermann: Das Leben ist ein Schiffbruch - rette sich, wer kann!

  9. Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch; jedoch sie währen nicht.

    Dante Alighieri

  10. Der rechte Unglaube bezieht sich auf keine einzelnen Sätze und Gegensätze, sondern auf die Erblindung gegen das Ganze.

    Jean Paul

  11. Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse

    Carl Friedrich Paul Ernst

  12. Nicht die Zahl der Jahre, sondern die Erlebnisse altern den Mann, und auch diese dann erst am schwersten, wenn er sie Gott nicht anvertraut.

    Theodor Toeche-Mittler

  13. Wer glaubt, dass er auf alle Welt verzichten könnte, täuscht sich. Aber wer glaubt, dass man auf ihn verzichten könnte, täuscht sich noch viel mehr.

    François de la Rochefoucauld

  14. Man kann Gott nur auf eigene Kosten lieben.

    Mutter Theresa

  15. Es kommt nicht darauf an, wie viel wir tun, sondern wie viel Liebe, wie viel Aufrichtigkeit, wie viel Glaube wir in unser tun legen.

    Mutter Theresa

  16. Das Gebet erfrischt die Hoffnungen des Herzens

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes.

    Paul de Lagarde

  18. Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.

  19. Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch

    Ludwig Andreas Feuerbach

  20. Einem Arzt, der nichts verschreibt, zürnen die Kranken. Sie glauben, sie seien von ihm aufgegeben.

    Epiktet