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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 19

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Je frischer und kräftiger das kirchliche Leben, um so frischer, tiefer und kräftiger das Volksleben

    Adolph Kolping

  2. Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten ist

    Martin Luther

  3. Der Glaube ist nur für manche unter uns zwingend, die Vernunft aber für alle.

    Henri Poincaré

  4. Wer meint, dass der Gottesdienst nur in der Kirche zu Hause ist, braucht eigentlich nicht in die Kirche zu gehen.

    John Henry Newman

  5. Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.

    Joseph Joubert

  6. Heilig ist die Sternenzeit, öffnet alle Grüfte, strahlende Unsterblichkeit wandelt durch die Lüfte

    Gottfried Keller

  7. Gott findet den Schuldigen.

  8. Im Unglauben liegt die größte denkbare Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  9. Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  10. Gott ist der Ursprung von allem; er ist der reinste Körper und seine Vorsehung durchdringt alles.

    Zenon von Kition

  11. Wenn Gott nicht verzeihen würde, bliebe sein Paradies leer

  12. Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht verlassen.

  13. Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte; keiner sprach ein Wort zu ihm. Denn sie sahen, dass sein Schmerz sehr groß war.

  14. Gott will abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.

  15. Der Glaube, Lernen sei etwas, was aufhört, sobald man erwachsen ist, ist ein Irrglaube

  16. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott: Ich stärke dich, ja, ich helfe dir.

  17. Was wäre das Leben ohne Hoffnung!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  18. Ohne ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott hat das Beten überhaupt keinen Sinn.

    Carl Hilty

  19. Religionen sterben, wenn sie sich als wahr erweisen. Die Wissenschaft ist das Archiv toter Religionen.

    Oscar Wilde

  20. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.