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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 8

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Ich nenne es Unglaube, wenn man an einer Bittprozession um Regen teilnimmt, ohne den Regenschirm mitzunehmen.

    Anton Tschechow

  2. Alle Unordnung des inneren und des äußeren Menschen wird geordnet in der Gelassenheit, in der man sich läßt und Gott überläßt.

    Eckhart von Hochheim

  3. Die Wahrheit ist nicht daß ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhän …

    Mahatma Gandhi

  4. Glaub nicht alles, was man dir sagt, aber glaube, dass alles möglich ist.

  5. In die ersten Augenblicke des neuen Tages gehören nicht eigene Pläne und Sorgen, auch nicht der Übereifer der Arbeit, sondern Gottes befreiende Gnade, Gottes segnende Nähe.

    Dietrich Bonhoeffer

  6. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.

    Augustinus

  7. Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht.

  9. Der Glaube an unsere Kraft kann sie ins unendliche verstärken.

    Friedrich von Schlegel

  10. Der Westen hat Christus verloren; daran muß er zugrunde gehen.

    Fjodor M. Dostojewski

  11. ...und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise - und die Reise ist zu Ende.

    Matthias Claudius

  12. Seine besten Opfer sucht der Teufel unter denen, die enttäuscht sind, weil sie meinten, der Himmel habe zu halten, was sie sich von ihm versprechen.

    Emil Gött

  13. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, auf dich vertraue ich.

  14. Älterwerden geht so schnell, dass man es kaum glauben kann, obgleich man es erlebt.

    Else Pannek

  15. Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.

    Johann Gottfried Seume

  16. Wir gehören nicht uns selbst, sondern dem Herrn

    Johannes Calvin

  17. Deine Arbeit wird nur gedeihen, wenn du an sie glaubst.

  18. Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen, nur Ruhelose sind mir begegnet.

    Fjodor M. Dostojewski

  19. So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat

    Antonius von Padua

  20. Unser glaube an Gott bestimmt, wie wir mit unserem zerbrochenen Träumen fertig werden. Er gibt uns die Überzeugung, dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht.

    Martin Luther King