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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 41

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände, und mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung aller Leidenscha …

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  2. Der wahre Zweck von Religion soll sein, die Grundsätze der Sittlichkeit tief in die Seele einzudrücken.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  3. Es geschieht nur zu oft, dass die Frömmigkeit durch äußere Formen erstickt und das göttliche Licht von den Meinungen der Menschen verdunkelt wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  4. Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.

    Hugo Ball

  5. Der, der glaubt, hat keine Eile.

    Jens Peter Jacobsen

  6. Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?

    Jens Peter Jacobsen

  7. Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  8. In dem Glauben an das ideale ist alle Macht wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  9. Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben

    Carl Ludwig

  10. Jedesmal, wenn man ein eifriges Gebet an den Herrn richtet, gewinnt man Güter, die kostbarer sind als die ganze Welt.

    Johannes Bonaventura

  11. Das Brot ernährt dich nicht. Was uns im Brote speist, ist Gottes ew'ges Wort, ist Leben und ist Geist.

    Angelus Silesius

  12. Gottes Unermeßlichkeit und Allgegenwart heiligen jeden Hügel, auf dem ein friedsames und von bösen Leidenschaften freies Herz ihm sein stilles Opfer bringt.

    Johann Georg Zimmermann

  13. Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.

    Henry Thomas Buckle

  14. Wenn eine Zeit zuviel glaubt, ist es nur eine natürliche Reaktion, dass eine andere zuwenig glaubt.

    Henry Thomas Buckle

  15. Wenn so oft an Gott man dächte, als man an die Steuer denkt, wär uns, glaub ich, längst zu rechte Fried und Ruh von Gott geschenkt

    Friedrich von Logau

  16. Das Gebet hat keinen Stil, keine gegebene, feste Form; es soll frei aus der Seele herausgehen, wie Schmerz und Klage, wie Liebe und Leidenschaft.

    Bogumil Goltz

  17. Die Liebe ist der Quell der Begeisterung, der Jugend, der Heldentaten, der Religionen.

    Bogumil Goltz

  18. Ich glaube nicht an Gott: Ich sehe ihn.

    Jean-Henri Fabre

  19. Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.

    John Henry Newman

  20. Wenn du an Gott glaubst, wird er die Hälfte deines Werkes tun. Die zweite Hälfte.

    Curtis Cyrus