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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 16

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.

  2. Ich glaube, nur der liebe Gott darf Gutes tun, deshalb werden alle, die sich in seine Angelegenheiten mischen, so grausam bestraft.

    Honoré de Balzac

  3. Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.

    Friedrich Nietzsche

  4. Fürchtet euch nicht, Gott wird uns helfen.

    Maria Ward

  5. Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen

    Augustinus

  6. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass Gott es nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten

    Dietrich Bonhoeffer

  7. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führen wird.

  8. Wer glaubt, alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  9. Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist.

    Kurt Tucholsky

  10. Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, der straft und belohnt

    Voltaire

  11. Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht.

  12. Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

  13. Der Katholik muß die Entscheidung, die man ihm gibt, annehmen. Der Protestant muß lernen, sich selbst zu entscheiden.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes

    Dietrich Bonhoeffer

  15. Religion ist ein Prisma, von dessen sieben Farben sich jeder seine Lieblingsfarbe wählen mag; alle aber rühren nur von einem Sonnenstrahl.

    Karl Julius Weber

  16. Möge es nie einen Augenblick geben, in dem du dich deines Glaubens schämst. Aber mögest du viele Stunde erleben, in denen der Glaube dich zu einem reichen Mann macht.

  17. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  18. Nichts wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen

    Michel de Montaigne

  19. Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.

  20. Nachts erst ist's schön, ans Licht zu glauben

    Edmond Rostand