gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 32

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.

    Ludwig Marcuse

  2. Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.

    Johann Jakob Bachofen

  3. Du sollst zu stolz sein, Gott zu rufen, wenn du noch nicht am Ende deiner Menschenkräfte bist.

    Gorch Fock

  4. Es ist merkwürdig: die Welt ist das größte Wunder und gerade an dieses wollen die Frommen nicht glauben.

    Daniel Spitzer

  5. Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!

    Emanuel Wertheimer

  6. Nichts wirkt auf die ganze Umgebung eines Menschen beruhigender und anziehender als ein unerschütterliches Gottvertrauen.

    Rudolf von Tavel

  7. Das Gebet ist die Mutter und der Ursprung aller Seelenerhebung.

    Johannes Bonaventura

  8. Die geistige Freude ist das sicherste Merkmal der in uns wohnenden Gnade Gottes.

    Johannes Bonaventura

  9. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  10. Beten heisst die Gnade des Heiligen Geistes aus der überschwenglich süssen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit schöpfen.

    Johannes Bonaventura

  11. Wenn ein Mensch mit Gott gut steht, der steht wohl, wenn's übel geht; denn er kann die höchsten Gaben, Vater, Bruder, Tröster haben.

    Friedrich von Logau

  12. Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Die Religion ist das Krankenhaus der Seelen, welche die Welt verwundet hat.

    Jean Antoine Petit-Senn

  14. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  15. Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben

    Claude Tillier

  16. Das Kreuz ist eine Last von der Art, wie es die Flügel für die Vögel sind. Sie tragen sie aufwärts

    Bernhard von Clairvaux

  17. Beten gehört für die Pfarrer.

  18. Gottes Rechnung fehlt nicht.

  19. Gott ist nicht ein so schlechter Wirt, dass er nicht eine Zeche sollte borgen können.

  20. Gott ist kein Bayer, er läßt sich nicht spotten.