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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 2

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Wenn jemand schlecht von deinem Freunde spricht, und scheint er noch so ehrlich, glaub ihm nicht. Spricht alle Welt von deinem Freunde schlecht, mißtrau der Welt und gib dem Freunde recht. Nur wer …

    Friedrich von Bodenstedt

  2. Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.

  4. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

  5. Eine Religion, die den Menschen finster macht, ist falsch, denn er muss Gott mit frohem Herzen und ohne Zwang dienen.

    Immanuel Kant

  6. Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.

    Albert Schweitzer

  7. Es ist müßig davon zu reden, daß wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, daß er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit j …

    Mahatma Gandhi

  8. Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

    Dietrich Bonhoeffer

  9. Ich glaube, dass ich nicht lebe, um zu gehorchen oder um mich zu zerstreuen, sondern um zu sein und zu werden.

    Friedrich Schleiermacher

  10. Wer glaubt, niemals zu irren, der irrt

    Wilhelm Raabe

  11. Gott würfelt nicht!

    Albert Einstein

  12. Eine Regierung ohne Gott ist im besten Falle eine einigermaßen gut organisierte Räuberbande.

    Augustinus

  13. Wir sind Pilger, die auf verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern

    Antoine de Saint-Exupéry

  14. Du bist nicht tot, sondern nur untergegangen wie die Sonne. Wir trauern nicht über einen, der gestorben ist, sondern wie über einen, der sich vor uns verborgen hält. Nicht unter den Toten suchen …

    Theodoret von Kyros

  15. Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott.

    Dietrich Bonhoeffer

  16. Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede. Ich …

    Dietrich Bonhoeffer

  17. Es ist nicht Aufgabe eines Christen, großartig zu reden über Lehren, sondern immerdar mit Gott große und schwierige Dinge zu vollbringen.

    Ulrich Zwingli

  18. Man glaubt nicht, was jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  19. Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.

    Ralph Waldo Emerson

  20. Den Glauben "so und so ist es" verwandeln in den Willen "so und so soll es werden".

    Friedrich Nietzsche