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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 4

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft aber ist blind.

    Albert Einstein

  2. Gott wäre etwas gar erbärmliches, wenn er sich in einem Menschenkopfe begreifen ließe.

    Christian Morgenstern

  3. Es gibt sowenig einen christlichen Staat, wie es christliche Parteien gibt.

    Friedrich Dürrenmatt

  4. Beten ist nicht bitten. Es ist ein Sehnen der Seele.

    Mahatma Gandhi

  5. Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?

  6. Wer liebt zweifelt an nichts - oder an allem

  7. Der Glaube gibt uns Kraft, tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können, und Enttäuschungen und Sorgen gelassen auf uns zu nehmen, ohne je die Hoffnung zu verlieren.

    Martin Luther King

  8. Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Der Herr erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Strasse um seines Namens willen.

  10. Den Glauben an dich selbst, lass dir von niemandem rauben, wenn du dir selbst nicht traust, wird niemand an dich glauben.

  11. Christus hat vergebens gelebt und ist vergebens gestorben, wenn er uns nicht gelehrt hätte, unser ganzes Leben nach dem ewigen Gesetz der Liebe einzurichten.

    Mahatma Gandhi

  12. Gott ist immer in uns, nur wir sind selten zu Hause.

    Eckhart von Hochheim

  13. Unsere Träume können sich nur dann erfüllen, wenn wir unbeirrbar an ihre Erfüllbarkeit glauben; denn gerade unser Glauben gibt ihnen die Kraft, schließlich wahr zu werden

  14. Tief im Menschen liegt das Vertrauen, dass etwas außer ihm sich seiner bewußt ist wie er selbst.

    Arthur Schopenhauer

  15. Ist doch der Glaube nur das Gefühl der Eintracht mit dir selbst

    Franz Grillparzer

  16. Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland. Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

    Ludwig Uhland

  17. Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät. Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie.

    Seneca

  18. Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.

  19. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

    Rainer Maria Rilke

  20. Wie oft ist die Kirche eher Echo als Stimme gewesen!

    Martin Luther King