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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 4

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Kein Problem wird gelöst, wenn wir nur rumstehn und beten

    Martin Luther King

  2. Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit, sondern vor uns als unsere Hoffnung.

    Friedrich von Bodelschwingh

  3. Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

  4. Ist das, was das Herz glaubt, nicht genauso wahr wie das, was das Auge sieht?

    Khalil Gibran

  5. Ein Lexikon handhaben zu wissen ist besser als glauben, ein solches zu sein.

    Alfred Nobel

  6. Das Gebet ist der Schlüssel für den Morgen und der Türriegel für den Abend.

    Mahatma Gandhi

  7. Die Vernunft entrüstet sich bei dem Gedanken, all das dem Zufall zuzuschreiben. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit Bewunderung und Ehrfurcht: der gestirnte Himmel über uns und das moralische Ge …

    Immanuel Kant

  8. Je mehr die Menschen an Sterne glauben, desto weniger glauben sie an das, was über den Sternen ist.

    Albert Schweitzer

  9. Der Prediger soll Zähne im Maul haben, beißen und salzen und jedermann die Wahrheit sagen.

    Martin Luther

  10. Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.

    Mark Aurel

  11. Wer an den vier Meeren Freunde hat, glaubt überall Orchideenduft zu riechen.

  12. Wer glaubt,ohne Suchen Gott finden zu können, der glaubt zuviel.

    Angelus Silesius

  13. Die Botschaft jeder Religion lautet, dass der Mensch nicht wirklich Mensch ist, wenn er nicht seinen Schöpfer preist.

    Mahatma Gandhi

  14. Der Glückliche bedarf des Glaubens, um nicht übermütig zu werden, der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu unterliegen.

    Wilhelm von Humboldt

  15. Die Liebe verträgt alles, sie glaubt alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.

  16. Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen

    Augustinus

  17. Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.

    Friedrich Nietzsche

  18. Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.

    Fjodor M. Dostojewski

  19. Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand.

    Dietrich Bonhoeffer

  20. Die größte Sünde gegen den menschlichen Geist ist, Dinge ohne Beweis zu glauben

    Thomas Henry Huxley

  21. Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, gelieb …

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  22. Denn es gibt nichts, wodurch wir Gott mehr gleichen, als durch Wohltätigkeit

    Johannes Calvin

  23. Die Menschen in ihrer Überheblichkeit sind wie die umherspringenden Frösche; aber sie können nicht so weit springen, als dass sie Gott zu verletzen vermöchten. Sie wollen ihre Flügel ausbreiten, aber …

    Johannes Calvin

  24. Gott selbst hat in seiner unendlichen Güte alles so gestaltet, dass alles, was zu seiner Ehre dient, auch für uns heilvoll ist

    Johannes Calvin

  25. Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

    Johannes Calvin

  26. Das Leben ist wie ein Wachtposten, auf den uns der Herr gestellt hat und den wir nicht verlassen dürfen, bis er uns abberuft.

    Johannes Calvin

  27. Das nämlich ist die wahre Regel des Glaubens, dass wir mitten in der Dunkelheit des Todes doch das Licht des Glaubens wahrzunehmen wissen

    Johannes Calvin

  28. Das Heil aller Frommen ist in der Hoffnung aufbewahrt

    Johannes Calvin

  29. Furcht gibt es in der Liebe nicht. Die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.

  30. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

  31. In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

  32. Wir wissen, dass wir auf diese Erde niedergesetzt sind, um mit einem Herzen und aus einem Munde Gott zu loben, und dass dies das Ziel unseres Lebens ist

    Johannes Calvin

  33. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.

  34. Sei überzeugt, Gott wird dir immer das geben, was am besten für dich ist

    Maria Ward

  35. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhaus errichtetes ewiges Haus im Himmel.

  36. Sei bereit zum Guten, mehr verlangt Gott nicht.

    Maria Ward

  37. Ich glaube, nur der liebe Gott darf Gutes tun, deshalb werden alle, die sich in seine Angelegenheiten mischen, so grausam bestraft.

    Honoré de Balzac

  38. Fürchtet euch nicht, Gott wird uns helfen.

    Maria Ward

  39. Töricht handelt aber, wer den Ungläubigen beweisen will, die Schrift sei Gottes Wort. Denn das kann ohne den Glauben nicht erkannt werden

    Johannes Calvin

  40. Glauben heißt: durch den Horizont blicken.

  41. Welche Unehre tun wir Gott an, wenn wir ihm nur so viel zutrauen, wie unsere Vorstellungen fassen!

    Johannes Calvin

  42. Niemand kann auch nur zum geringsten Verständnis rechter und gesunder Lehre gelangen, wenn er nicht Schüler der Schrift wird.

    Johannes Calvin

  43. Glaube ist nicht nur selige Gewissheit, sondern auch Übung und Überwindung

    Romano Guardini

  44. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass Gott es nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten

    Dietrich Bonhoeffer

  45. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führen wird.

  46. Wer glaubt, alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  47. Religion ist ein Prisma, von dessen sieben Farben sich jeder seine Lieblingsfarbe wählen mag; alle aber rühren nur von einem Sonnenstrahl.

    Karl Julius Weber

  48. Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, der straft und belohnt

    Voltaire

  49. Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist.

    Kurt Tucholsky

  50. Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

  51. Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes

    Dietrich Bonhoeffer

  52. Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht.

  53. Der Katholik muß die Entscheidung, die man ihm gibt, annehmen. Der Protestant muß lernen, sich selbst zu entscheiden.

    Jean-Jacques Rousseau

  54. Möge es nie einen Augenblick geben, in dem du dich deines Glaubens schämst. Aber mögest du viele Stunde erleben, in denen der Glaube dich zu einem reichen Mann macht.

  55. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  56. Christus ist unser Fleisch und wir sein Gebein.

  57. Spät habe ich Dir meine Liebe geschenkt, Schönheit Du meines Gottes, urewig alt und urewig neu

    Augustinus

  58. Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  59. Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

    Jean-Paul Sartre

  60. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.