Sprüche über Glauben
824 Sprüche — Seite 29
Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.
Die Arbeit ist unser, das Gedeihen Gottes.
So ist es auf Erden: Jede Seele wird geprüft und wird auch getröstet.
— Fjodor M. Dostojewski
Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.
— Baruch de Spinoza
Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches.
— Friedrich von Schlegel
Das Glück ist nicht in den Dingen die wir besitzen, sondern in den Dingen die zu besitzen wir glauben.
— Georg Simmel
Religion zu haben ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.
— Immanuel Kant
Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
— Theodor Fontane
Heute weiß ich, dass Glauben nichts ist als das Hineinleben in die göttliche Welt.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.
— Theresia von Avila
Helligkeit besteht darin, mit einem Lächeln den Willen Gottes zu tun.
— Mutter Theresa
Glauben ist die Fähigkeit, in Gottes Tempo zu gehen
— Martin Buber
Gottes Weihnacht ist voller Boten - und einige sind unterwegs zu dir.
Die Menschen glauben das, was sie wünschen.
— Julius Caesar
Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.
— Ulrich Zwingli
Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfer …
— Dietrich Bonhoeffer
Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr das Reich der Himmel nicht sehen.
Die Strafe des Lügners ist nicht die, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern, dass er selbst niemandem mehr glauben kann.
— George Bernard Shaw
Niemand ist reich, der das, was er hat, nicht von der Erde mit fortnehmen kann.
— Augustinus
Heute ist ein Freudentag, doch niemand es recht glauben mag. 25 Ehejahre Glück und Leid - ihr seid die besten weit und breit.
Dem Arbeiter hilft Gott.