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Sprüche über Glauben

824 Sprüche — Seite 5

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Die Sprüche dazu zeigen, wie eng Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit miteinander verbunden sind und warum Glaube oft dort beginnt, wo Kontrolle endet.

  1. Wir alle fallen, diese Hand da fällt, und sieh dir andere an: es ist in allen, und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

    Rainer Maria Rilke

  2. Was wir selbst tun können, das dürfen wir Gott nicht überlassen.

    Gorch Fock

  3. Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.

  4. Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen. Wer ist's, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad' erlangen? Das bist du, Herr, alleine

    Martin Luther

  5. Liebe Deine Geschichte, denn sie ist der Weg, den GOTT mit Dir gegangen ist.

    Leo Tolstoi

  6. Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.

    Wilhelm Busch

  7. Nur zwischen Glaube und Vertrauen ist Friede

    Friedrich von Schiller

  8. So kommt es nun geradezu aus dem Himmel zu dir als ein Ruf Gottes und als ein Geschenk seiner erbarmenden Liebe, damit du ganz du selber werdest und in Gott deine Erfüllung findest.

    Franz von Sales

  9. Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen

    Konrad Adenauer

  10. Wenn man nichts tut, glaubt man, dass man für alles die Verantwortung trägt.

    Jean-Paul Sartre

  11. Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.

    Franz von Assisi

  12. Wenn ich Christi Diener bin, gilt mir einzig und allein das Zeugnis meines Gewissens immer mehr als der Beifall der ganzen Welt.

    Johannes Calvin

  13. Trost gibt der Himmel, von dem Menschen erwartet man Beistand.

    Ludwig Börne

  14. Ich wünsch dir einen breiten Weg und ganz wenig Steine nur.

  15. Bete, bete ohne Unterlass. Das Gebet ist ein Vorrat an Kraft.

    Charles Baudelaire

  16. Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden

    George Bernard Shaw

  17. Jesus Christus hat Kraft für all deine Müdigkeit und Licht für deine dunklen Stunden.

    Friedrich von Bodelschwingh

  18. Wer sich in Gott geborgen weiß, sieht das ganze Leben in einem anderen Licht.

    Rainer Haak

  19. Auch Buddha war zuerst nur ein gewöhnlicher Mensch

  20. Denn die Glückseligkeit ist nichts anderes als die Zufriedenheit des Gemüts, die aus der intuitiven Erkenntnis Gottes entspringt.

    Baruch de Spinoza