gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 5

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut

    Kurt Tucholsky

  2. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  3. Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  4. Nachts erst ist's schön, ans Licht zu glauben

    Edmond Rostand

  5. Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Königreich Gottes.

  6. Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.

    Johann Geiler von Kayserberg

  7. Nichts wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen

    Michel de Montaigne

  8. Christus ist unser Fleisch und wir sein Gebein.

  9. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.

  10. Pessimist ist jemand, der glaubt, dass jeder Mensch so widerwärtig ist wie er selbst.

    George Bernard Shaw

  11. Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

    Jean-Paul Sartre

  12. Glaube und Wissen sind nicht streng zu trennen. Man glaubt an sein Wissen. Wissen ist sprachlich fixierter Glaube.

    Oswald Spengler

  13. Spät habe ich Dir meine Liebe geschenkt, Schönheit Du meines Gottes, urewig alt und urewig neu

    Augustinus

  14. Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

  15. Gott würfelt nicht!

    Albert Einstein

  16. Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

    Augustinus

  17. An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, dass Gott uns verzeiht.

    Ulrich Zwingli

  19. Die Bibel ist nicht antik, auch nicht modern, sie ist ewig.

    Martin Luther

  20. Es ist nun einmal so, dass man immer dem glaubt, der Gutes verspricht. Daher kommt es auch, dass man den Ärzten so viel Vertrauen schenkt und dass man oft, indem man ihnen glaubt, die eigene Habe verl …

    Nicolaus Machiavelli

  21. Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  22. Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.

    Joseph Joubert

  23. Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte

    Adolph Kolping

  24. Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. Du weißt es, dass sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.

    Friedrich Rückert

  25. Gott ist der Ursprung von allem; er ist der reinste Körper und seine Vorsehung durchdringt alles.

    Zenon von Kition

  26. Je frischer und kräftiger das kirchliche Leben, um so frischer, tiefer und kräftiger das Volksleben

    Adolph Kolping

  27. Nur wenigen ist ihre Glaubwürdigkeit mehr wert als Geld.

    Sallust

  28. Hoffnung ist nichts anderes als das Vertrauen auf die Endlosigkeit der göttlichen Liebe.

    Charles de Foucauld

  29. Gott ist heute mit uns. Genügt das nicht?

    Charles de Foucauld

  30. Gott findet den Schuldigen.

  31. Eine christliche Gemeinde bildet ebensogut ein Ganzes wie eine Familie, deren Mitglieder sich in besonderer Weise lieben, mithin sich auch in aller Hinsicht helfen und fördern sollen

    Adolph Kolping

  32. Glaube, dass das Leben lebenswert ist, und Dein Glaube wird helfen, diese Tatsache zu erschaffen

    William James

  33. Es gehört zu deiner Berufung, das Evangelium von den Dächern zu rufen, nicht durch das Wort, sondern durch dein Leben

    Charles de Foucauld

  34. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

    Friedrich von Schiller

  35. Es ist auch eine soziale Wahrheit, daß der Mensch nicht bloß vom Brote lebt, sondern des Wortes Gottes bedarf, um zu existieren.

    Adolph Kolping

  36. Im Unglauben liegt die größte denkbare Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  37. Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.

    Johannes Chrysostomos

  38. Der Glaube ist nur für manche unter uns zwingend, die Vernunft aber für alle.

    Henri Poincaré

  39. In der Firmung erlangt der Mensch das Vollalter des geistlichen Lebens.

    Thomas von Aquin

  40. Gottes Gewölbe steht fest und hat doch keine Balken.

  41. Wer meint, dass der Gottesdienst nur in der Kirche zu Hause ist, braucht eigentlich nicht in die Kirche zu gehen.

    John Henry Newman

  42. Je jünger, einfacher und frömmer die Völker, desto mehr Tierliebe.

    Jean Paul

  43. Heilig ist die Sternenzeit, öffnet alle Grüfte, strahlende Unsterblichkeit wandelt durch die Lüfte

    Gottfried Keller

  44. Die Liebe liebt das, was Gott liebt, und haßt das, was Gott haßt.

    Katharina von Siena

  45. Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten ist

    Martin Luther

  46. Der Glaube lässt uns begreifen, dass es etwas Unbegreifliches gibt.

    Anselm von Canterbury

  47. Irgendwie, bewußt oder unbewußt, ist jeder Mensch auf der Suche nach Gott.

    Rainer Haak

  48. Wenn Gott nicht verzeihen würde, bliebe sein Paradies leer

  49. Gott will abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.

  50. Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht verlassen.

  51. Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte; keiner sprach ein Wort zu ihm. Denn sie sahen, dass sein Schmerz sehr groß war.

  52. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott: Ich stärke dich, ja, ich helfe dir.

  53. Religionen sterben, wenn sie sich als wahr erweisen. Die Wissenschaft ist das Archiv toter Religionen.

    Oscar Wilde

  54. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.

  55. Der Glaube, Lernen sei etwas, was aufhört, sobald man erwachsen ist, ist ein Irrglaube

  56. Ohne ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott hat das Beten überhaupt keinen Sinn.

    Carl Hilty

  57. Was wäre das Leben ohne Hoffnung!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  58. Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen …

    Antoine de Saint-Exupéry

  59. Der Glaube bringt genug Licht für diejenigen, die glauben wollen, und genug Schatten, um diejenigen mit Blindheit zu schlagen, die es nicht wollen.

    Blaise Pascal

  60. Ein Mensch, der dich zu Herzen nimmt. Ein Mensch, der dich lächelnd aufschliesst, dich erquickt und erwärmt. Dich zum Blühen bringt. Einer ist genug. Ein Mensch, der unzerstörbar an dich glaubt.