824 Sprüche — Seite 37
Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus — Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Wer so liebt ... glaubt auch Unmögliches.
— Elizabeth Barrett Browning
Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab
Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe
Die Mutter sagt's, der Vater glaubt's, und ein Narr zweifelt daran.
Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …
— Theresia von Avila
Der Glaube mag meiner Seele förderlich sein, doch meinen Ruf schickt er zum Teufel.
— Mark Twain
Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.
— Aristoteles
Du bist von Gottes Hand beschirmt, denn du bist heut' gefirmt.
Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.
— Oscar Wilde
Dass wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, dass wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.
— Arthur Schnitzler
Das Reifwerden eines Christen ist im Grunde ein Dankbarwerden.
— Friedrich von Bodelschwingh
Um immer gut zu sein, ist es erforderlich, dass die anderen glauben, dass sie uns gegenüber niemals ungestraft böse sein dürfen
— François de la Rochefoucauld
"Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne".
Wir brauchen Brot, um leben zu können. Wir brauchen die Bibel, um leben zu wollen.
Knecht Ruprecht Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen. Und droben aus dem Himmelstor s …
— Theodor Storm
Es gibt auch im Religiösen keine absolute Wahrheit, nur geglaubte. Der Gott einer Religion ist ohnmächtig gegen den, der andere Götter anerkennt oder keine.
— Otto Flake
Es kommt oft anders als man denkt
Kaum zu glauben aber war, vergangen sind nun 20 Jahr. Im Juni `84 war einiges los, Martina Navratilova im Tennis ganz groß. Die französischen Fußballer wurden Europameister und die DDR-Flüchtling …
Ich glaube an den Fortschritt. Ich glaube, die Menschheit ist zur Glückseligkeit bestimmt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben. Durch ihn sind wir erlöst und befreit.