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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 10

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Wenn der Hund einmal Leder gefressen hat, ist kein Schuh mehr vor ihm sicher.

    Ludwig Anzengruber

  2. Ein blöder Hund wird selten fett.

  3. Weißes Händchen und weißes Tätzchen, und keines von beiden die Krallen zeigt - reizendes Weib und reizendes Kätzchen necken sich, wenn der Tag sich neigt.

    Paul Verlaine

  4. Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …

    Théophile Gautier

  5. Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt

    Thomas Jefferson

  6. Der Hund ist das einzige Lebewesen auf der Erde, das Sie mehr liebt, als sich selbst

    Joseph Billings

  7. Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus

    Abraham Lincoln

  8. Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.

  9. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Wo man die Katze streichelt, da ist sie gern.

  11. Wenn der Papagei auch gut spricht, bleibt er doch ein Vogel.

  12. Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.

    Gottfried Keller

  13. Die Jägerei ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit

    Theodor Heuss

  14. Einigkeit beim Vieh macht, dass der Löwe sich hungrig hinlegen muß.

  15. Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.

  16. Wenn du einen Ziegenbock betrunken machst, läuft er geradewegs in den Wald, um dem Wolf einmal seine Meinung zu sagen.

  17. Schämen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit …

    Albert Einstein

  18. Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.

    William James

  19. Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Wenn Tiere sprechen könnten, wäre der Hund ein ungeschickter Kamerad, der unverblümt seine Meinung herausbellt, während die Katze den seltenen Charme besitzt, nie ein Wort zuviel zu sagen.

    Mark Twain