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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 4

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Ich habe drei Haustiere, die dieselbe Funktion erfüllen wie ein Ehemann: einen Hund, der jeden Morgen knurrt, einen Papagei, der den ganzen Nachmittag flucht, und eine Katze, die nachts spät n …

    Marie Corelli

  2. Wie öde ein Garten, wo keine Nachtigall schlägt. Wie traurig ein Leben, das keine Liebe bewegt.

  3. Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  4. Es genügt, einem Menschen eine Uniform anzuziehen, ihn von seiner Familie zu trennen und die Trommel zu rühren, um ein wildes Tier aus ihm zu machen

    Leo Tolstoi

  5. Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du. Das Tier hat Freude und Schmerz wie du. Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du, das Tier hat ein Recht zu leben wie du.

    Peter Rosegger

  6. Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?

    Arthur Schopenhauer

  7. Die Augen einer Katze sind Fenster, die uns in eine andere Welt blicken lassen.

  8. Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht

    Mark Aurel

  9. Solange ein altes Pferd noch lebt, bleibt es seinem Charakter treu.

  10. Sei dankbar den Tieren - sie sind der Ursprung Deiner Kraft.

  11. Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.

    Franz von Assisi

  12. Wenn du mit den Tieren sprichst, lernst du sie kennen. Wenn du nicht mit ihnen sprichst, lernst du sie nicht kennen. Was du nicht kennst, davor fürchtest du dich. Was du fürchtest zerstörst du.

  13. Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe, ich schwör's euch.

    Rainer Maria Rilke

  14. Darum beneide ich die Tiere - sie wissen nicht, was über sie geredet wird.

    Voltaire

  15. Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...

    Novalis

  16. Wenn man mit blossem Geschrei ein Haus bauen könnte, so hätte ein einziger Esel längst eine ganze Stadt errichtet.

    Abraham a Sancta Clara

  17. Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet.

    Mark Twain

  19. Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  20. Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt - durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.

    Ernest Miller Hemingway