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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 2

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Solange der Adler jagt und fliegt, lebt diese Welt. Doch fliegt und jagt der Adler nicht mehr, stirbt diese Welt

  2. Ich wünsche dir die Fröhlichkeit eines Vogels am Ebereschenbaum am Morgen, die Lebensfreude eines Fohlens auf der Koppel am Mittag, die Gelassenheit eines Schafes auf der Weide am Abend

  3. Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.

    Arthur Schopenhauer

  4. Wenn über eine dumme Sache nun endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher irgendein Kamel, das alles wieder runterfrißt.

  5. Ich bin frei geboren, frei wie der Adler, der über den großen blauen Himmel schwebt; ein leichter Wind streift sein Gesicht Ich werde frei sein

  6. Ein Hund hat die Seele eines Philosophen.

    Platon

  7. Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

    Albert Einstein

  8. Man soll Fische nicht mit Erdbeeren und Schlagsahne ködern, bloß weil man selbst gern Erdbeeren mit Schlagsahne ißt.

    Andrew Carnegie

  9. Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nü …

    Leonardo da Vinci

  10. Wer Hunde liebt, muss auch die Flöhe mit in Kauf nehmen

  11. Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.

    Leonardo da Vinci

  12. Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

  13. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift

  14. Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun.

    Kurt Tucholsky

  15. Man kann gar wohl fragen: Was wäre der Mensch ohne Tiere? Aber nicht umgekehrt: Was wären die Tiere ohne den Menschen?

    Christian Friedrich Hebbel

  16. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.

  17. Ein Hund, der beißen will, knurrt. Eine Biene, die stechen will, summt. Aber ein Mädchen lässt nur seine Augen leuchten.

  18. Es genügt nicht, nur fleißig zu sein - das sind die Ameisen. Die Frage ist vielmehr: wofür sind wir fleißig?

    Henry David Thoreau

  19. Das Urteil auch des weisesten Elefanten gilt einem Eselchen lange nicht so viel wie das Urteil eines andern Eselchen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht.

    Mark Twain