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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 41

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Wer sich zur Taube macht, den fressen die Falken.

  2. Die Tauben, so unter Dach bleiben, sind vor dem Stoßvogel sicher.

  3. Wer ein Biedermann will sein und heißen, der hüte sich vor Tauben und Geißen.

  4. Die Täublein müssen Federn lassen.

  5. Wer keine Taube hat, der hat Mücken.

  6. Eisern Vieh stirbt nicht.

  7. Vieh und Menschen muss man nicht zusammenrechnen.

  8. Gibst du deinem Vieh, so gibt es dir wieder.

  9. Friß Vogel, oder stirb!

  10. Den Vogel kennt man am Gesang, den Hafen an dem Klang, den Esel an den Ohren und am Gesang den Toren.

  11. Besser ein Vogel in der Hand als zehn am Strand.

  12. Ein Vogel in der Schüssel ist besser als zehn in der Luft.

  13. Man kennt den Vogel an den Federn.

  14. Man sieht's am Schwanz, was es für ein Vogel ist.

  15. Laß mir den Vogel und behalt du die Federn.

  16. Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn.

  17. Die Vögel, die zuviel Federn haben, fliegen nicht hoch.

  18. Die Vögel gesellen sich zu ihresgleichen.

  19. Einerlei Vögel hocken auf einerlei Nest.

  20. Mit welchen Vögeln man fliegt, mit denen wird man gefangen.