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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 53

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Bissige Hunde haben zerbissene Ohren, böse Hunde zerbissen Fell.

  2. Es geschieht ihm wie dem Hündchen von Bretten.

  3. Schlafende Hunde soll man nicht wecken.

  4. Je mehr Hunde, je weher dem Bein.

  5. Man lasse dem Hunde den Knochen, so bleibt man ungebissen.

  6. Es ist dem einen Hunde leid, dass der andre in die Küche geht.

  7. Es ist Maus wie Mine.

  8. Es ist Maus wie Mutter, Sterze haben sie alle.

  9. Wenn das Pferd satt ist, so trauert es.

  10. Wenn das Pferd voll ist, so ist es faul.

  11. Man muss das Pferd und nicht den Reiter zäumen.

  12. Er zäumt das Pferd beim Schwanz auf.

  13. Rasches Pferd kam oft krank nach Hause.

  14. Das Pferd, das am besten zieht, bekommt die meisten Schläge.

  15. Wenn das Pferd zu alt ist, spannt man's in den Karren.

  16. Mancher, der nie ein Pferd beschritt, singt oft ein Reiterlied.

  17. Wer weiter will als sein Pferd, der sitze ab und gehe zu Fuß.

  18. Vom Pferd auf den Esel.

  19. Man muss das Pferd nicht auf den Esel setzen.

  20. Man muss mit den Pferden pflügen, die man hat.