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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 25

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Greift man den Hund beim Schwanz, so knurrt er.

  2. Die ideale Frau sollte aussehen wie ein junges Mädchen, denken wie ein Mann und arbeiten wie ein Pferd.

    William Somerset Maugham

  3. Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben

    Franz von Assisi

  4. Pferdeverstand: das, was Pferde davon abhält, auf künftiges Verhalten der Menschen zu wetten.

    Oscar Wilde

  5. Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.

  6. In Sand lege die Erdnuß, auf Lehm säe Weizen.

  7. Um Fleiss und Mühe gibt Gott Schaf und Kühe

  8. Schakale und Wölfe versperren den Weg. - Schurken sind an der Macht!

  9. Es ist ein wahres Glück, dass der liebe Gott die Fliegen nicht so gross wie die Elefanten gemacht hat, sonst würde uns sie zu töten viel mehr Mühe machen, und auch weit mehr Gewissensbisse.

    Christian Morgenstern

  10. Möge die Katze dir nicht in den Milchtopf treten, der Hund den Butternapf nicht umstoßen, die Maus den Schinken nicht riechen. Mögest du Nachsicht haben mit der Tollpatschigkeit der Tiere, so wie …

  11. Geschäftig wie eine Katze, die sieben Töpfe zugleich zu lecken hat.

  12. Wer für die Katz arbeitet, kommt bald auf den Hund.

  13. Zieht ein Gewitter auf vom Berg, pfeift der Wind durch die Burg.

  14. Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.

    Ambrose Bierce

  15. Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs.

    Ambrose Bierce

  16. Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.

    Adam Smith

  17. Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.

  18. Solange der Esel trägt, ist er dem Müller lieb.

  19. Schon wer nur ein kleines Lichtlein in der Dunkelheit anzündet, lockt die Mücken an

    Franz von Sales

  20. Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie

    Wilhelm Busch