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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 7

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Ohne Hirten wird aus Schafen nie eine Herde.

  2. Lieber ein Ei im Frieden als eine Henne im Krieg.

  3. Ich bin überzeugt, dass Hunde im Grunde denken, die Menschen seien verrückt.

    John Steinbeck

  4. Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.

  5. Eine lahme Katze ist mehr wert als ein schnelles Pferd, wenn der Palast voller Mäuse ist.

  6. Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden, weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden Kreaturen ist.

    James Thurber

  7. Wer den Fuchs fangen will, muss mit den Hühnern aufstehen

  8. Das ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch, dass dieser auch ein Sonntagskleid hat.

    Martin Luther

  9. Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.

    Abraham Lincoln

  10. Der Wal ist stumm, das Reh ist scheu, die Kuh ist dumm, und ich bin treu!

  11. Ein schäbiges Kamel trägt immer noch die Lasten vieler Esel

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk

    Leonardo da Vinci

  13. Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist; das Tier lacht nicht.

    Gottfried Keller

  14. Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.

    Kurt Tucholsky

  15. Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr.

  16. Der alte Rabe lacht über die Schwärze des Schweins, weiß aber nicht wie hässlich er selber ist.

  17. Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte. Dauernd die Flasche am Hals, und niemals trinken dürfen!

    Joachim Ringelnatz

  18. Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen

    Albert Schweitzer

  19. Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht

    Johann Nepomuk Nestroy

  20. Er ist Storch und Klappermaul.