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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 13

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Glücklich sein hängt nicht davon ab, dass wir bekommen, was wir nicht haben, sondern davon, wie gut wir nutzen, was wir haben.

    Thomas Hardy

  2. Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann

    Albert Schweitzer

  3. Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

    Franklin D. Roosevelt

  4. Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht, wird immer warten und sich nie besitzen.

    Rainer Maria Rilke

  5. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Der Mund ist ein kleines Loch, doch er verschlingt Haus und Hof.

  7. Der Wege, sich zu bereichern, sind viele. Sparsamkeit ist einer der besten.

    Francis Bacon

  8. Von dem, was man erworben, ist das Beste die Erinnerung, wie man's erworben

    August von Kotzebue

  9. Um ein Darlehen zu bekommen, muss man erst beweisen, dass man keines braucht

  10. Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

    Seneca

  11. Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

    Henry Ford

  12. Das Geld schließt die Hölle auf.

  13. Ich glaube, dass jedes Recht eine Verantwortung, jede Gelegenheit eine Aufgabe und jeder Besitz eine Verpflichtung auferlegt.

    John D. Rockefeller

  14. Für Geld und gute Worte kann man alles haben.

  15. Der Hass der Größe gegen die Kleinheit ist der Ekel; der Hass der Kleinheit gegen die Größe der Neid.

    Arthur Schnitzler

  16. Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.

    Walter Savage Landor

  17. Wenn der Diener reich wird und der Herr arm, so taugen beide nichts.

  18. Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

    Demokrit

  19. Alle lieben das Schöne, wenige leisten es sich

    Georges Clemenceau

  20. Wer selbst Liebe besitzt, hat auch die Chance, Liebe zu wecken.

    Theodor Heuss