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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 5

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Die Welt gehört dem, der sie genießt.

    Giacomo Leopardi

  2. Es ist nirgendwo untersagt, zu lachen oder sich zu sättigen oder neue Besitztümer mit dem alten, ererbten zu verbinden oder zum Klang der Musik sich zu erfreuen oder Wein zu trinken.

    Johannes Calvin

  3. Wie die reichste Bibliothek, wenn ungeordnet, nicht soviel Nutzen schafft wie einen kleine, aber wohlgeordnete, ebenso ist die größte Menge von Kenntnissen, wenn nicht eigenes Denken sie verarbeitet h …

    Arthur Schopenhauer

  4. Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.

    George Bernard Shaw

  5. Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.

    George Bernard Shaw

  6. Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.

    Konrad Adenauer

  7. Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

    Winston Churchill

  8. Glück ist die Haltestation zwischen zu wenig und zu viel

  9. Muße ist der schönste Besitz von allen

    Sokrates

  10. Einzig um zu Besitz zu kommen bringt sich der Mensch durch Arbeit ins Grab

    Oscar Wilde

  11. Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut.

    Laotse

  12. Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.

    Antonius von Padua

  13. Je mehr ein Reicher und ein Aschenbecher ansammeln, desto schmutziger werden sie.

  14. Ein Gewehr ist viel wert, aber man kann nicht darauf sitzen

  15. Der Geizhals bleibt im Tode karg: zehn Blicke wirft er auf den Sarg, und tausend wirft er mit Entsetzen nach den mit Angst verwahrten Schätzen.

    Christian Fürchtegott Gellert

  16. Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

    Margarete Seemann

  17. Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an als das, was er besitzt.

    Gottfried Keller

  18. Die Zukunft gehört keinem

  19. Der Weise legt sich keinen Schatz zurück. Je mehr er gibt, desto mehr hat er.

  20. Ein andrer halt' auf Geld und Gut; ich liebe Kunst und freien Mut.

    Simon Dach