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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 32

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Freundlich abschlagen ist besser denn mit Unwillen geben.

  2. Wer akzeptiert, muss bezahlen.

  3. Mit anderer Sachen muss man behutsamer umgehen als mit seinen eigenen.

  4. Die Armen müssen tanzen, wie die Reichen pfeiffen.

  5. Die Armen helfen die Füchse fangen, die Reichen in den Pelzen prangen.

  6. Es ist hart, was Besseres riechen und was Schlechteres kriegen.

  7. Wer sein Bett verkauft, muss auf dem Stroh liegen.

  8. Geht es an die Steuer zum gemeinen Nutzen, so sucht jedermann den Bettelmantel hervor.

  9. Es ist keinem zu verdenken, der bezahlt sein will.

  10. Wer nicht kann blechen der lasse das Zechen.

  11. Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand.

  12. Wer will verderben, der borge Geld und kaufe Erben.

  13. Was du mit Gelde nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.

  14. Das beste Einkommen ist Redlichkeit

  15. Viele Erben machen schmale Teile.

  16. Wer einen Heller erbt, muss einen Taler bezahlen.

  17. Wenn nicht viel im Fass ist, kann man nicht viel daraus zapfen

  18. Man soll nicht feilschen, was man nicht kaufen will

  19. Gib nie das Fell, wo du mit der Wolle zahlen kannst

  20. Man muss mit fremden Sachen behutsamer umgehen als mit seinen eigenen