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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 7

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit

    Martin Luther King

  2. Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

    Arthur Schopenhauer

  3. Sei besorgt um deinen Namen, denn er begleitet dich treuer als tausend goldene Schätze.

  4. Frauen würden noch reizender sein, wenn man Ihnen in Ihre Arme fallen könnte, ohne in Ihre Hände zu fallen

    Ambrose Bierce

  5. Unter allen Besitzungen der Erde ist die, ein Herz zu haben, die kostbarste.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Ein Tröpflein Liebe ist mehr wert als ein ganzer Sack voll Gold.

    Friedrich von Bodelschwingh

  7. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  8. Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.

    Christian Friedrich Hebbel

  9. Um zufrieden zu sein, das heisst über der Not zu stehen, kommt es nicht darauf an, was man hat, sondern darauf, was man ist.

    Jeremias Gotthelf

  10. Wenn du einen einzigen echten Freund hast, hast du mehr als deinen Anteil

    Thomas Fuller

  11. Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.

    Sokrates

  12. Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.

    Karl Marx

  13. Des Geizigen Zähne sind durch Habgier zusammengefroren.

  14. Etwas muß er sein Eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.

    Friedrich von Schiller

  15. Nicht der Besitz an materiellen Gütern erhellt die Kinderjahre, sondern die Liebe und Gemütsverfassung der Eltern.

    Rudolf von Tavel

  16. Wir geben dem Hund das, was übrig bleibt an Zeit, Raum und Liebe, doch der Hund gibt uns alles, was er hat

  17. Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.

    Epikur

  18. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit

    Oscar Blumenthal

  19. Geld verdienen ist schon schwer, Geld erhalten noch viel mehr

    Wilhelm Busch

  20. Man schätzt den Staub, ein wenig übergoldet, weit mehr als Gold, ein wenig überstaubt.

    William Shakespeare