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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 30

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Die Kraft, Reichtümer zu schaffen, ist unendlich wichtiger als der Reichtum selber

    Friedrich List

  2. Alles Große besteht aus Kleinem. Wer vom Kleinen nicht Besitz nimmt, kann das Große nie erwerben

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  3. Jede Gegend nimmt mit der Zeit die Seelen ihrer Einwohner an sich.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  4. Die einzige Möglichkeit nicht über Geld nachzudenken ist, eine Menge davon zu haben

    Edith Wharton

  5. Dem Reichen bleiben seine Schätze oft ungeschmälert, keine Lücke reißt das unerbittliche Schicksal. Dem Armen wird oft sein einziges Gut genommen. So ist es gewesen von Anfang, so wird es bleiben in a …

    Sophie Alberti

  6. Nichts will so zart, so unausgesetzt gepflegt sein, als die Blume des Besitzes. Wenige bedenken das und lassen daher ihr Schönstes verkommen. Eine verwelkte Liebe, ein verstorbenes Vertrauen blüht nim …

    Henriette Wilhelmine Hanke

  7. Wenn wir uns auf uns selbst besinnen, stellen wir fest, dass wir genau das besitzen, was wir uns wünschen

    Simone Weil

  8. Wissen ist eine Vorratskammer, ein Vorrat, Wissen ist geistiges Haben.

    Rahel Varnhagen von Ense

  9. Mein Vermögen sind meine Freunde

    Emily Elizabeth Dickinson

  10. Was wir haben, können wir verlieren, aber doch niemals was wir sind!

    Wilhelmine von Hillern

  11. Ich habe nie ausschließlich über Geld nachgedacht,sondern eher geglaubt, dass wir geboren sind um glücklich zu sein, wobei der sicherste Weg sich elend zu fühlen, ist, den Wert des Geldes zu überschät …

    Mary Seacole

  12. Jedermanns Geschäft ist das Geschäft von niemand und niemands Geschäft ist mein Geschäft

    Clara Barton

  13. In der Tiefe ihres Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.

    Rahel Varnhagen von Ense

  14. Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.

    Jane Austen

  15. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.

  16. Was wir auch in dieser Welt erlangen mögen, ist doch die Liebe das höchste Glück.

    Philipp Otto Runge

  17. Die Liebe zum Geld wächst in gleichem Maße wie das Geld selbst

    Juvenal

  18. Um verlorenes Geld und Gut werden die aufrichtigsten Tränen geweint.

    Juvenal

  19. Unerträglicher nichts als ein Weib mit großem Vermögen.

    Juvenal

  20. Das Schwierigste ist es, weniger zu nehmen, wenn man mehr bekommen kann

    Kin Hubbard