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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 25

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Geld ist rund und bleibt nicht liegen, aber Bildung bleibt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  2. Geld verloren, nichts verloren. Vertrauen verloren, alles verloren

    Robert Bosch

  3. Was einer nicht hat, kann er anderen nicht geben.

  4. Mit Geld und Worten kann man alles bekommen.

  5. Vor fremden Gut bewahr' die Hände, sonst nimmst du bald ein schlimmes Ende.

  6. Wer viel kauft, was er nicht braucht, muss bald verkaufen, was er braucht.

  7. Mancher kommt erst zum Brot, wenn er keine Zähne mehr hat.

  8. Liebe hat mit Besitz oder Nichtbesitz des geliebten Wesens weniger zu tun, als wir oft meinen. Die Hauptsache für unser inneres Glück: von ihr besessen zu sein.

    Emanuel von Bodman

  9. Hat mir's Gott beschert, so nimmt mir's St. Peter nicht.

  10. Ist die Henne mein, so gehören mir auch die Eier.

  11. Dem die Kuh gehört, der fasst sie bei den Hörnern.

  12. Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanz weg.

  13. Was den Raben gehört, ertrinkt nicht.

  14. Laß mir den Vogel und behalt du die Federn.

  15. Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn.

  16. Geist ist in sich, und was er wahrnimmt, was er aufnimmt, das ist seine eigene Richtung, sein Vermögen.

    Bettina von Arnim

  17. Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben.

    Samuel Butler

  18. Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.

    Jean-Baptiste Molière

  19. Wer etwas zu verkaufen hat, gilt nicht als arm.

  20. Taste aber nur einer das Eigentum an, und der Mensch mit seinen Leidenschaften wird sogleich da sein

    Johann Wolfgang von Goethe