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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 16

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Für sich selbst genügt ein einziger treuer Freund, und es bedeutet viel, ihn zu besitzen. Um anderen gefällig zu sein, kann man nie genug Freunde haben.

    Jean de la Bruyère

  2. Geld vor - Recht nach.

  3. Die Mutter ein Hur, der Vater ein Dieb, hast du Geld, so bist du lieb.

  4. Zu dem, "was einer hat", rechnete ich Frau und Kinder nicht, da er von diesen vielmehr gehabt wird.

    Arthur Schopenhauer

  5. Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.

    Benjamin Franklin

  6. Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

    Ferruccio Busoni

  7. Auf Angst und Schweiß folgt Ruh und Preis.

    Abraham a Sancta Clara

  8. Der Geizige leidet Mangel an dem, was er hat, wie an dem, was er nicht hat.

    Publius Syrus

  9. Die Zeit ist ein so kostbares Gut, dass man sie nicht einmal für Geld kaufen kann

  10. Liebe ist die größte Weisheit, und die größte Weisheit selbst im ernsten Sinn des Predigerbuches ist und bleibt Liebe. Liebe ist unser Königreich aus dem Paradiese; worüber wir mit Liebe herrsch …

    Johann Gottfried Herder

  11. Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Und all das Geld und all das Gut gewährt zwar viele Sachen; Gesundheit, Schlaf und guten Mut kann's aber doch nicht machen.

    Matthias Claudius

  13. Sobald das Geld im Kasten klingt, alsbald die Seel in Himmel springt.

  14. Alle Männer sind so, sie schätzen gering, was sie besitzen, und kehren begierig zu dem zurück, was sie durch eigene Schuld verloren haben.

    Alfred de Musset

  15. Geld schwor einen Eid, dass niemand es haben sollte, der es nicht liebte.

  16. Vier eigene Wände machen einen Menschen frei.

  17. Reich sind die, die wahre Freunde haben.

    Thomas Fuller

  18. Wo Geld vorangeht, da stehn alle Wege offen.

  19. Arme haben die Kinder, Reiche die Rinder.

  20. Einer hat's, der andere hat's gehabt, der Dritte hätte es gern.