gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 14

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Wenn Freund zu Freund kommt, stirbt des Verleumders Macht.

    Friedrich Rückert

  2. Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

    Johann Gottfried Seume

  3. Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, gelieb …

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  4. Wenn man wenig stiehlt, kommt man ins Gefängnis. Wenn man viel stiehlt, macht man Karriere.

  5. Kein Wunder gibt es, keine Allmacht, um Geschehenes ungeschehen zu machen.

    Eduard Mörike

  6. So schlecht es ist, jemand zu seinem Unglücke, so unweise ist es, einen Menschen zu seinem Glücke zwingen zu wollen.

    Georg Ebers

  7. Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift

    Friedrich Nietzsche

  8. Nur ein Narr macht keine Experimente

    Charles Robert Darwin

  9. Das Band der Liebe hält noch besser als das Band, das die Natur so stark um Eltern und Kinder geschlungen hat.

    Bernhard von Clairvaux

  10. Es steht in unserer Macht, die Welt aufs Neue zu beginnen.

    Thomas Paine

  11. Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit.

    Victor-Marie Hugo

  12. Hass: ein angemessenes Gefühl angesichts der Überlegenheit eines anderen.

    Ambrose Bierce

  13. Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken.

    Dante Alighieri

  14. Wegen eines Frauenlächelns wurden schon ganze Konzerne zugrunde gerichtet

    Andrew Carnegie

  15. Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.

    René Descartes

  16. Große Männer bleiben in jeder Lebenslage die gleichen, mag das Schicksal sie erhöhen oder erniedrigen, sie ändern sich nie, sie bleiben immer standhaft und ihrer Lebensart treu, so dass jeder sieht, d …

    Nicolaus Machiavelli

  17. Wenn ich den Himmel nicht bewegen kann, will ich die Unterwelt aufrühren.

    Ferdinand Lassalle

  18. Das Geld schließt die Hölle auf.

  19. Was Hände bauen, können Hände stürzen.

    Friedrich von Schiller

  20. Für Geld und gute Worte kann man alles haben.