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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 19

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Mit bloßen Listen und Kniffen, mit purer Gewalt, mit bloßem Geld und schlauen Praktiken wird die Welt doch nun einmal nicht einzig und allein regiert.

    Adolph Kolping

  2. Im Krieg verbinden sich die letzten Raffinessen der Wissenschaft mit den Grausamkeiten der Steinzeit

    Winston Churchill

  3. Das ist bitter für einen Menschen, bei allem Wissen keine Macht zu haben.

    Herodot von Halikarnassos

  4. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  5. Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.

    Karl Marx

  6. Wer Mut zeigt macht Mut.

    Adolph Kolping

  7. Wo die Würstchen an die Macht kommen, wird der Senf rationiert.

  8. Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.

    Publius Syrus

  9. Gott ist nicht allmächtig. Er kann keine Mauer bauen, über die er nicht hinwegspringen kann. Er kann keinen Stein machen, den er nicht heben kann.

    Blaise Pascal

  10. Zart ist der Faden der Freundschaft. Doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt.

    Novalis

  11. Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

    Ambrose Bierce

  12. Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.

    Voltaire

  13. Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand.

    Plutarch

  14. Geld heißt soviel wie: geprägte Willensfreiheit. Es ist daher für den Menschen, der dieser völlig beraubt ist, von zehnfachem Wert.

    Fjodor M. Dostojewski

  15. Die Furcht, als Feigling zu gelten, macht oft zum Feigling.

    Henry de Montherlant

  16. Das Überraschende macht Glück.

    Friedrich von Schiller

  17. Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.

    Edmund Burke

  18. Maitau macht grüne Au.

  19. Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.

    Dante Alighieri

  20. Ob die Jahre uns entgleiten, Wellen gleich an Ufers Rand, auch die Flüchtigkeit der Zeiten hältst du, Herr, mit starker Hand.