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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 17

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Monarchie ist das einzige System, in dem die Macht zum Wohl aller ausgeübt wird

    Aristoteles

  2. Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.

    George Eliot

  3. Gott segne den, der Besuche macht - aber kurze.

  4. Alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt machen nicht die grauen Haare, alt ist, wer den Mut verliert und sich für nichts mehr interessiert. Drum nimm alles mit Freud und Schwung, dann bleibst du …

  5. Wenn Mädchen verliebt sind, hat es keinen Sinn, die Türen abzuschließen

  6. Das zweite Wort macht den Streit.

  7. Wissen ist Macht, Gewissen deren Kontrolle.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  8. Geld allein setzt die ganze Welt in Bewegung

    Publius Syrus

  9. Die Dummheit ist etwas Unumstößliches. Nichts geht gegen sie an, ohne an ihr zu zerschellen.

    Gustave Flaubert

  10. Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens

  11. Sind zwei Menschen eines Sinnes, vermag ihr Wille, Metall durchzuschneiden.

  12. Die Schönheit ist die größte menschliche Macht.

    Honoré de Balzac

  13. Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.

    Oscar Wilde

  14. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Wer mich besucht, erweist mir eine Ehre, wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.

    Henry de Montherlant

  16. Zu grosse Hast macht ungeschickt.

    Wilhelm Busch

  17. Politik kann nie Kultur, Kultur aber Politik bestimmen.

    Theodor Heuss

  18. Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.

    Marcus Tullius Cicero

  19. Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Macht gibt.

    Martin Luther King

  20. Die Ehe soll immer ein Ungeheuer bekämpfen, das alles verschlingen will, was an ihr erhaben ist: die Gewohnheit.

    Honoré de Balzac