gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 28

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Liebe ist die Geschichte der Verfolgung des Mannes durch die Frau

    George Bernard Shaw

  2. Vieles Gewaltige lebt, und nichts ist gewaltiger als der Mensch.

    Sophokles

  3. Je älter ich werde, desto fragwürdiger erscheint mir die These: Alter macht weise.

    H. L. Mencken

  4. Das Fortrücken in der Kalenderjahrzahl macht wohl den Menschen, aber nicht die Menschheit reifer.

    Johann Peter Hebel

  5. Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht wächst

    Rabindranath Tagore

  6. Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

    Charles de Talleyrand

  7. Der große Mann braucht überall viel Boden, und mehrere, zu nah gepflanzt, zerschlagen sich nur die Äste.

    Gotthold Ephraim Lessing

  8. Wer anderen die Freiheit verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.

    Benjamin Franklin

  9. Herz paßt nicht zu moderner Kleidung, es macht alt

    Oscar Wilde

  10. Der wachsende Einfluß der Frauen ist das einzig Beruhigende an unserm politischen Leben.

    Oscar Wilde

  11. Unterm Baum im grünen Gras sitzt ein kleiner Osterhas! Putzt den Bart und spitzt das Ohr, macht ein Männchen, guckt hervor. Springt dann fort mit einem Satz und ein kleiner frecher Spatz schaut …

  12. Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte.

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  13. Eine Frau ist leicht zu beherrschen, wenn einem Mann daran gelegen ist. Ein Einziger kann sogar mehrere lenken.

    Jean de la Bruyère

  14. Auch eine Kerze so groß wie eine Tasse kann den morgigen Tag nicht erleuchten

  15. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  16. Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!

    Richard Wagner

  17. Geld macht nicht glücklich, aber es weint sich leichter.

  18. Geld allein macht nicht glücklich, man muss es auch haben

  19. Wer sich selbst beherrschen kann, beherrscht andere.

    William Hazlitt

  20. Nur dort gibt es Liebe, wo die Wahl unwiderruflich ist, denn man muss Grenzen haben, um werden zu können.

    Antoine de Saint-Exupéry