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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 26

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Je nun, es ist im Menschenvolk einmal so Brauch, Vor irgend wem im Staub zu liegen auf dem Bauch.

  2. Liebe ist, wenn sie dir die Krümel aus dem Bett macht

    Kurt Tucholsky

  3. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  5. Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.

    Franz Liszt

  6. 2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.

  7. Jede Kultur wird durch die Suggestion eines unsichtbaren Hypnotiseurs zusammengehalten - durch künstlich erzeugte Illusion

    William Butler Yeats

  8. Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.

    Johann Jakob Bachofen

  9. Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.

    Gottfried Keller

  10. Ich will haben, dass am Ende meiner Zeit keiner mehr die Richtung verändern kann. Zwar kann der Zug noch mal aufgehalten werden, das macht nichts. Hauptsache ist, er fährt in die richtige Richtung.

    Helmut Kohl

  11. Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauern nur durch sie

    Friedrich von Schiller

  12. Keiner weiß was in ihm steckt, bevor er von der Macht gekostet hat

    Otto Flake

  13. Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können.

    Walter Scheel

  14. Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.

    Berthold Auerbach

  15. Ein wenig Liebe ist wie ein wenig Wein. Allzuviel vom einen oder anderen macht einen Mann krank.

    John Steinbeck

  16. Wein erhöht den Geist und macht ihn geneigt zur Entflammung, und beim vollen Pokal schwinden die Sorgen dahin.

    Ovid

  17. Arm oder reich - der Tod macht alles gleich.

  18. Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester.

    Napoleon

  19. Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu steh’n. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen.

    Kurt Tucholsky

  20. Mit einflussreichen Beziehungen zu prahlen, das sollte man jenen überlassen, die keine haben.

    Otto Weiss