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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 15

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf

    Theodor Fontane

  2. Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.

    Rudyard Kipling

  3. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  4. Bedenke, dass Du nur Schaupieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.

    Epiktet

  5. Ist kein Tiger mehr in den Bergen, nennt sich der Affe selbst König.

  6. Was Hände bauen, können Hände stürzen.

    Friedrich von Schiller

  7. Freundschaft und guter Wille macht kein Recht

  8. Eigennutz macht selten Glück.

    Marquis de Vauvenargues

  9. Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

    George Eliot

  10. Diejenigen, welche von ihrer Unantastbarkeit zu hohe Meinung besitzen, zeigen oft eine beleidigende Geringschätzung anderer.

    Heinrich Martin

  11. Denn die Liebe ist die einzige Urgewalt, die hartnäckig sich ewig erhält - weil sie die Welt trägt.

    Diotima

  12. Fressen und Saufen macht die Ärzte reich

  13. Ein aufrichtiger Gedanke kann Himmel und Erde bewegen.

  14. Das Gesetz der Geschichte lautet: Steh auf, damit ich mich setzen kann. -

    Charles de Talleyrand

  15. Die größte geschäftliche Stärke in unserem Zeitalter ist der Vorsprung

    Walter Rathenau

  16. Die Liebe ist die Köchin, die am meisten anrichtet in der Welt.

    Johann Nepomuk Nestroy

  17. Das Schwache kann das Starke bezwingen. Das Zarte besiegt das Grobe. Jedermann unter der Sonne weiß das. Doch handelt jemand danach?

    Laotse

  18. Die Stärke eines Gefühls erkennt man an den Opfern, die man dafür zu bringen bereit ist.

    John Galsworthy

  19. Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, ur die der Freiheit nicht

    Ludwig Börne

  20. Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.