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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 25

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Die erste Wirkung des Glückes ist das Gefühl der Macht.

    Friedrich Nietzsche

  2. Es gibt keine grössere Kraft als die Kraft der Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.

    Martin Luther King

  3. Der Sturm sprach einst: "Ich kenne die Welt, denn ich zerpflücke sie." Da sprach der Reif: "Ich kenne die Welt, denn ich erdrücke sie." Die Sonne lacht: "Ich kenne sie besser. Ich beglücke s …

    Carmen Sylva

  4. Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

    Johann Gottfried Herder

  5. Wir wissen, was der Krieg verübt, wer weiß, was Friede kann?

    Friedrich von Logau

  6. Schließlich ist heutzutage ein Bart das einzige, worin eine Frau dem Manne nicht überlegen sein kann.

    John Steinbeck

  7. Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

    Giacomo Leopardi

  8. Die größte Macht hat das richtige Wort zur richtigen Zeit.

    Mark Twain

  9. Sobald die Frau aus dem Mann einen Esel gemacht hat, redet sie ihm ein, er sei ein Löwe mit eisernem Willen.

    Honoré de Balzac

  10. Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.

    Ludwig Börne

  11. Alle Neuerer, die die Demokratie als Sprungbrett zur Macht benutzen, finden sie lästig, sobald sie zur Macht gelangt sind.

    George Bernard Shaw

  12. Das ist das grösste, was dem Menschen gegeben ist, dass es seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.

    Theodor Storm

  13. Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch stark genug, dir zu schaden

  14. Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt. (16. Jan.)

  15. Kunigung macht warm von unt. (03. März)

  16. Das Gebet macht der Witwe einen Wall um ihr Hüttlein.

  17. Der Hahn kräht, so er die Henne getreten.

  18. Ein jeder will Hahn im Korbe sein.

  19. Der Wein wirkt stärkend auf den Geisteszustand, den er vorfindet: Er macht die Dummen dümmer, die Klugen klüger.

    Jean Paul

  20. Ein Kaufmann macht durch allzu großes Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig.

    Horaz