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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 7

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Gehorchen mag, wer nicht zu herrschen weiß.

    William Shakespeare

  2. Kein altes Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte.

    Wilhelm Busch

  3. Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst

    Voltaire

  4. Ein Leben in der Vergangenheit oder in der Zukunft macht eine Gegenwart unmöglich

    Else Pannek

  5. In dem Augenblick, in dem die Liebe ihr Alles gibt, macht sie zugleich bankrott.

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Mit Bitten herrscht die Frau und mit Befehl der Mann: Die eine, wenn sie will, der andere, wenn er kann.

    François de la Rochefoucauld

  7. Bitten von Höhergestellten klingen immer stark nach Befehlen.

    Henry Fielding

  8. Wie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiß der Menschen gegen die Allmacht der ungeteilten Begeisterung.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  9. Drei sind, die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der Schein und die Gewalt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht

    Margarete Seemann

  11. Arbeit macht das Leben süß, macht es nie zur Last, der nur hat Bekümmernis, der die Arbeit hasst.

  12. Wer Freunde hat, ist nicht verloren, und des Unscheinbaren Macht bewegt die Welt.

  13. Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen

  14. Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.

    Jonathan Swift

  15. Zeit ist Geld und Geld ist Macht. Doch keiner auf der Welt, das sei stets bedacht, hat’s mit Geld und Macht jemals zu mehr Zeit gebracht.

    Josef Bordat

  16. Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.

  17. Je größer die Macht umso gefährlicher der Mißbrauch.

    Edmund Burke

  18. Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.

    Thomas von Aquin

  19. Sollte es wirklich einmal zu einem Kampf zwischen den Geschlechtern kommen, dann werden die Frauen siegen, weil die Männer die Frauen mehr lieben als die Frauen die Männer.

    August Strindberg

  20. Männer regieren die Welt, Frauen regieren die Männer.