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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 16

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Selig durch die Liebe Götter - durch die Liebe Menschen Göttern gleich! Liebe macht den Himmel Himmlischer - die Erde Zu dem Himmelreich.

    Friedrich von Schiller

  2. Hochzeitgehen ist ein Ehr, macht den Beutel aber leer.

  3. Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

    Christina I. von Schweden

  4. Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.

  5. Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.

  6. Mancher droht, der selber zittert.

  7. Ach, hängt das wirklich von uns ab? Liebe ist ein Zwang, und dann sind wir verloren.

    Giacomo Casanova

  8. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    Augustinus

  9. Der Reichtum dient dem weisen Mann, den Dummkopf aber regiert er.

  10. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

    Friedrich von Schiller

  11. Übereilung tut nicht gut. Bedachtsamkeit macht alle Dinge besser.

    Friedrich von Schiller

  12. Lehre den Hund zu schnappen und bald wird er dich beißen.

  13. Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

    William James

  14. Ein guter Torwart ist ein Spieler, der seine Mannschaft durch Überschreitung seiner Machtbefugnisse in eigenwilligen Aktionen rettet.

    Jean-Paul Sartre

  15. Monarchie ist das einzige System, in dem die Macht zum Wohl aller ausgeübt wird

    Aristoteles

  16. Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.

    John Galsworthy

  17. Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.

    George Eliot

  18. Das Glück kommt in einem Bach, aber das Unglück in einem reißenden Strom.

  19. Eine Kuh macht muh; viele Kühe machen Mühe.

  20. Ein Baum macht noch keinen Wald.