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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 33

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Es gibt Tugenden, die man nur ausüben kann, wenn man reich ist

    Antoine de Rivarol

  2. Zuviel Schlaf macht den Kopf dumpf

  3. So ein Spinnentüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?

    Christian Morgenstern

  4. Bei der Erfahrung kommt es darauf an, mit welchem Sinn man an die Wirklichkeit geht. Ein großer Sinn macht große Erfahrungen und erblickt in dem bunten Spiele der Erscheinungen das, worauf es ankommt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  5. Der Staat ist eine Maschine zur Aufrechterhaltung der Herrschaft einer Klasse über eine andere.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  6. Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, ist der größte moralische Machtfaktor in unserer Gesellschaft.

    Joseph Pulitzer

  7. Ich will aufhören, an Gott zu glauben, wenn ich sehe, dass ein Baum ein Gedicht macht und ein Hund eine Madonna malt; eher nicht.

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Das Charakteristische an der Demokratie ist die Herrschaft auf Zeit.

    Theodor Heuss

  9. Herrschen ist Unsinn, aber Regieren ist Weisheit. Man herrscht also, weil man nicht regieren kann.

    Johann Gottfried Seume

  10. Aberglaube ist die Form der Ehrfurcht, die selbst den Zufall als eine Anordnung höherer Mächte anerkennt.

    Carl Ludwig Schleich

  11. Man überzeugt am besten von seiner Macht, wenn man sie missbraucht

    Daniel Spitzer

  12. Die Liebe öffnet den Geist und macht den Verstand klar.

    Niccolò Tommaseo

  13. Eine Flaumfeder kann einen Kieselstein rund schleifen, sofern sie von der Hand der Liebe geführt wird.

    Hugo von Hofmannsthal

  14. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.

    Jack London

  16. Im Leben kommt einmal die Zeit, da man sich darüber klarwerden muss, was besser ist, zu zertreten oder zertreten werden.

    John Knittel

  17. Alle politischen Fragen, alle Fragen des Rechts, sind im Grunde nur Machtfragen.

    August Bebel

  18. Faulheit findet alles schwer, der Fleiß macht alles leicht.

    Johann Jakob Engel

  19. Die Versuchung ist eine unwiderstehliche Macht, die auf einen beweglichen Körper einwirkt.

    H. L. Mencken

  20. Reichtum ist wie der Mist. Angehäuft stinkt er. Über das Land hin verteilt, macht er die Erde fruchtbar.