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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 3

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob die, welche ihn regieren, sich von den Weibern beherrschen lassen?

    Aristoteles

  2. Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.

    Edmund Burke

  3. Ich selbst habe keine Macht. Die Leute, die hinter mir stehen, haben die Macht. Wirkliche Macht kommt nur vom Schöpfer. Sie liegt in seinen Händen. Wenn Ihr jedoch Stärke, nicht Macht meint: Die …

  4. Macht können wir durch Wissen erlangen, aber zur Vollendung gelangen wir nur durch die Liebe.

    Rabindranath Tagore

  5. Misstraue der Macht der Gewohnheit. Nur wer Ballast abwirft,hat Elan für die Zukunft

  6. Ich habe nie an die Macht der Wahrheit an sich geglaubt. Aber es ist schon viel, wenn man weiß, dass bei gleichen Kräfteverhältnissen die Wahrheit stärker ist als die Lüge

    Albert Camus

  7. Die Frau herrscht durch Bitten, durch Befehle der Mann. Sie, wenn sie will - er, wenn er kann

    Emile Zola

  8. Der Mächtigere in einer Verbindung ist immer der, der weniger liebt.

    Eleonora Duse

  9. Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann.

    Marcus Tullius Cicero

  10. Dauernder Friede kann nicht durch Drohungen sondern nur durch den ehrlichen Versuch vorbereitet werden, gegenseitiges Vertrauen herzustellen.

    Albert Einstein

  11. Man kann dem Volk wohl Gehorsam befehlen, aber kein Wissen.

    Konfuzius

  12. Die Liebe vernichtet alles Böse und macht frei von aller Angst.

    Hildegard von Bingen

  13. Wissen ist Macht, wie falsch gedacht! Wissen ist wenig – Können ist König

    Peter Rosegger

  14. Ein Volk ist so lange nicht erobert, wie die Herzen seiner Frauen stark sind. Dann aber ist es aus und vorbei – einerlei, wie mutig die Krieger und wie stark ihre Waffen auch sein mögen.

  15. Ein ruhiges Meer macht keine erfahrenen Seeleute

  16. Im Februar Schnee und Eis macht den Sommer heiß.

  17. Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch den Tod einsam.

    Friedrich Nietzsche

  18. Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können.

    Johann Nepomuk Nestroy

  19. Wer Unrecht, das ihm zugefügt wird, schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig.

    Mahatma Gandhi

  20. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift