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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 6

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Zuletzt aber ist es gleichgültig, ob der Herde eine Meinung befohlen wird oder fünf Meinungen gestattet sind- wer von den fünf öffentlichen Meinungen abweicht und beiseite tritt, hat immer die ganze H …

    Friedrich Nietzsche

  2. Ein an die Macht gekommener Freund ist ein verlorener Freund.

    Henry Adams

  3. Es genügt, einem Menschen eine Uniform anzuziehen, ihn von seiner Familie zu trennen und die Trommel zu rühren, um ein wildes Tier aus ihm zu machen

    Leo Tolstoi

  4. Geld kann den Teufel in ein Glas bannen.

  5. Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums.

    Napoleon

  6. Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so eindeutig weil sie nicht erst auf einer Konferenz beschlossen wurden.

    Konrad Adenauer

  7. Das Gewissen macht uns alle zu Egoisten.

    Oscar Wilde

  8. Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft. Allein von hier bezieht sie ihren Sinn. An sich ist sie böse

    Karl Theodor Jaspers

  9. Erfahrungen sind Maßarbeit... Sie passen nur dem, der sie macht

    Oscar Wilde

  10. Ein Diplomat ist ein Mann, der die Paukenschläge der Politiker in Harfenklänge verwandeln soll

    Eugene O'Neill

  11. Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur sich selber

    Seneca

  12. Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht

    Mark Aurel

  13. Der Wert des Geldes ist der Pulsschlag des Staates.

    Voltaire

  14. Die Zeit für kleine Politik ist vorbei. Schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erdherrschaft.

    Friedrich Nietzsche

  15. In der Tat läßt sich die ganze Weisheit der Weltgeschichte in einen einzigen Satz zusammenfassen: Jeder Staat raubt, soviel er kann. Punktum. Mit Verdauungspausen und Ohnmachtsanfällen, welche m …

    Carl Spitteler

  16. Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.

    Wilhelm Busch

  17. Geliebt zu werden macht uns stark. Zu lieben macht uns mutig.

    Laotse

  18. Wo es Klugheit gibt, da schafft die Gewalt nichts.

    Herodot von Halikarnassos

  19. Wer mit aller Kraft des Herzens das Gute sucht, tritt in Verbindung mit allen höheren Kräften der Welt und spürt überall ihre Hilfe

  20. Fleissiger Herr macht fleissige Diener.