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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 4

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift

  2. Eine freie Nation kann einen Befreier haben, eine unterjochte bekommt nur einen anderen, schlechteren Unterdrücker.

    Ernst Moritz Arndt

  3. Die Mehrzahl der Menschen ist so: Macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unverschämt. Versetzt man ihnen aber Ellbogenstöße und tritt ihnen auf die Füße, so ziehen sie den Hut.

    Johann Nepomuk Nestroy

  4. Gewalt findet nie den Weg zum Herzen

    Jean-Baptiste Molière

  5. Regen am St. Ulrichstag, macht die Birnen stichig und mad. (04. Juli)

  6. Der Satan hat keinen tödlicheren Pfeil, um das Herz damit zu verwunden, als dass er versucht, unsere Hoffnung dadurch zu vertreiben, dass er Gottes Verheißungen lächerlich macht

    Johannes Calvin

  7. Was? Kreislaufbeschwerden haben Sie? Das macht gar nichts. Hier wird geradeaus marschiert!

  8. Ein Rausch hat drei gute Eigenschaften: er macht reich ohne Geld, stark ohne Kraft, gescheit ohne Verstand

  9. Man kann niemals eine Revolution machen, um damit eine Demokratie zu gründen. Man muss eine Demokratie haben, um eine Revolution herbeiführen zu können.

    Gilbert Keith Chesterton

  10. Auch der Blitz macht zick zack - aber er trifft

  11. Jedermann kann zornig werden. Das geht leicht. Aber der richtigen Person gegenüber zornig werden, im richtigen Maß, zur rechten Zeit, zum rechten Zweck und auf die richtige Weise - das liegt nicht …

    Aristoteles

  12. Man muss des Geldes Herr, nicht Diener sein!

    Seneca

  13. Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. In Amerika regiert der Präsident für vier Jahre und der Journalismus für immer und ewig.

    Oscar Wilde

  15. Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern.

    William Shakespeare

  16. Gehorchen mag, wer nicht zu herrschen weiß.

    William Shakespeare

  17. Über eine Entfernung von tausend Meilen wirkt nur noch Menschlichkeit nicht aber Macht.

  18. Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.

    William Jennings Bryan

  19. Der Geist denkt, das Geld lenkt.

    Oswald Spengler

  20. Aber die wirklich Freien gehorchen: nicht einem Machthaber, sondern dem Gefühl ihrer Pflicht

    Theodor Fontane